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Ostereier: Was Sie wissen sollten

Nicht nur Osterhasen stehen bereits im Supermarkt. Auch rote, gelbe, blaue, grüne und bunte Ostereier leuchten schon im Regal. Doch wie lange halten sich gefärbte Eier eigentlich? Kann man sie jetzt schon kaufen und bis Ostern aufheben? Hier erfahren Sie, wie lange rohe und gekochte Eier haltbar sind, und was Sie beim Färben beachten sollten

Mindesthaltbarkeit: 28 Tage

Rohe Eier können nach dem Legetag mindestens 28 Tage lang verzehrt werden. Am besten erst ab dem dritten Tag, denn dann haben sie die sogenannte Genussreife und schmecken am besten. Ungekühlt darf der Handel Eier nur bis zum 21. Tag nach dem Legen anbieten. Zu Hause bewahren Sie Eier vorzugsweise im Kühlschrank auf. Die niedrigen Temperaturen verhindern, dass sich Bakterien wie etwa Salmonellen vermehren. Wenn Sie sich unsicher sind, ob ein Ei noch frisch ist, können Sie den Schwimmtest machen: Ein frisches Ei taucht in einem Glas Wasser bis zum Boden. Ist das Ei schon älter, richtet es sich auf oder steigt langsam nach oben. Schwimmt es unter der Wasseroberfläche, ist es mindestens vier Wochen alt und sollte vor dem Verzehr durcherhitzt werden. Eier mit fauligem Geruch sind auch nach Erhitzung nicht mehr für den Verzehr geeignet.

Kocht man die frischen Eier, bleiben sie insgesamt länger genießbar: Wenn sie durchgegart sind – das dauert je nach Größe der Eier zwischen 10 und 12 Minuten –, halten sie sich bei Raumtemperatur nochmal bis zu zwei Wochen; im Kühlschrank sogar bis zu vier Wochen. Dies ist jedoch nur der Fall, wenn die Schale beim Kochen nicht beschädigt wird. Durch kleine Risse in der Schale können Verderbserreger ins Ei eindringen. Wissenswert: Gefärbte Ostereier aus dem Handel sind mit einer besonderen Wachs- oder Lackschicht versehen, die verhindert, dass Bakterien ins Innere gelangen. Dadurch sind die Eier auch bei Raumtemperatur länger haltbar.

Geruchstest zeigt Genießbarkeit

Verdorbene Eier erkennt man vor allem am schwefeligen oder muffigen Geruch. Grüne Farbe am Dotter ist unbedenklich. Es handelt sich um Eisensulfid, das entsteht, wenn das Ei etwas zu lange im Kochwasser lag. Die Farbe, die beim Färben durch kleine Risse ins Ei eindringen kann, ist in der Regel kein Problem, weil dafür zugelassene Lebensmittelfarbstoffe verwendet werden und – wenn überhaupt – nur geringe Mengen ins Ei gelangen.

Wer auf künstliche Farbstoffe verzichten möchte, greift zu Farben mit Naturstoffen oder färbt mit Gemüse- und Obstsorten. Beim Selberfärben ist es hilfreich, die Eier vorher mit Essig zu waschen und einen Schuss Essig sowie eine Messerspitze Alaun (erhältlich in Apotheken und Drogerien) in den Sud zu geben. Das sorgt dafür, dass die Farben intensiver leuchten und besser am Ei haften. Die Eier lassen sich beim Färben auch gleich im Sud kochen. Blau erreicht man beispielsweise mit Heidelbeeren, Rot mit roten Zwiebelschalen und für Gelb eignet sich Kurkuma.

Eier vor dem Ausblasen und Färben reinigen

Beim Eierausblasen ist zu beachten, dass die Eier möglichst frisch und unbeschädigt sind. Eine Reinigung mit Spülmittel und Wasser sorgt dafür, dass Verschmutzungen abgewaschen werden. Am besten verwenden Sie einen Strohhalm, eine Spritze mit Kanüle oder einen Mini-Blasebalg aus dem Bastelladen, um das Innere des Eis auszupusten. Danach sollten Sie das Ei mit Wasser und Spülmittel durchspülen und die Hände mit Seife und Wasser waschen. Um die Eier zu bemalen, können Sie beispielsweise Wasser-, aber auch Acrylfarben und Filz- oder Wachsmalstifte verwenden.

Ach ja: Warum wir zu Ostern überhaupt Eier färben, dafür gibt es verschiedene Erklärungen. Früher herrschte während der Fastenzeit nicht nur Fleisch-, sondern auch gelegentlich Hühnereiverzicht. Die Eier aus diesen knapp sieben Wochen wurden gekocht, um sie haltbar zu machen. Und um die „alten“ Eier später nicht mit den frischen zu verwechseln, färbte man sie rot ein. Eine andere Theorie besagt, dass geweihte Eier – die als Symbol des Lebens und der Auferstehung Jesu gelten – gefärbt wurden, um sie von ungeweihten zu unterscheiden. Und letztlich kommt hinzu, dass in früheren Zeiten die Hühner im Winter deutlich weniger Eier legten. Mit steigender Tageslänge und Futterverfügbarkeit im Frühling standen auch wieder mehr Eier zur Verfügung als im Winter.

TÜV SÜD wünscht Ihnen frohe Ostern!

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