Wählen Sie ein anderes Land, um sich über die Services vor Ort zu informieren

//Land auswählen

Newsletter der Ärztlichen Stelle Hessen

Melden Sie sich für den für Sie passenden TÜV SÜD Newsletter an.

6. Fortbildungsveranstaltung der Ärztlichen Stelle Hessen

25. März 2020 von 14:00 – 18:00 Uhr

in Frankfurt, Am Römerhof 15,

Raum Feldberg

   

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

 

in der Anlage senden wir Ihnen das Programm zu unserer 6.Fortbildungsveranstaltung (inkl. 4 CME-Punkten) in Zusammenarbeit mit den Ministerien (u. a.). zu.

  

Auch in diesem Jahr wird die neue Strahlenschutzverordnung das zentrale Thema unserer Fortbildung darstellen. Es werden Vorträge zu aktuellen Erfahrungen und den neuen Aufgaben sowie deren Umsetzung aus Sicht der Ärztlichen Stelle und seitens der Aufsichtsbehörden referiert und diskutiert.

 

Wir empfehlen eine baldige Anmeldung unter der Email: [email protected], es gibt nur noch wenige freie Plätze.

 

Hier finden Sie das Programm der Fortbildung:

  

Überschreitung diagnostischer Referenzwerte

 

Aufzeichnungspflicht nach § 85 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3a StrlSchG

AZ.:SII1-11402/00

 

Die DRW sollen im Mittelwert nicht überschritten werden. Die Einhaltung des DRW bezieht sich auf ein Kollektiv von mindestens 10 (aufeinander folgenden) Röntgenanwendungen einer Untersuchungsart. Daraus folgt, dass nicht zwingend in den Aufzeichnungen jeder Untersuchung eine Begründung für eine DRW-Überschreitung vermerkt werden muss.

Damit eine durchschnittliche Überschreitung eines DRW jedoch nachvollziehbar begründet werden kann, sollen laut BMU aus den aufzuzeichnenden Angaben, ggf. im Zusammenspiel mit den Angaben zur rechtfertigenden Indikation, die relevanten Ursachen hervorgehen.

 

Weiterhin sind nach der neuen StrlSchV regelmäßige Dosisauswertungen an allen Modalitäten gefordert.

  

Hier finden Sie weitere Informationen:

Diagnostische Referenzwerte für diagnostische und interventionelle Röntgenanwendungen in Deutschland: Aktualisierung und Handhabung

Weitere Informationen zu DRW finden Sie im Newsletter von August 2019

 


Software CIRSRAD

 

Critical Incident Reporting System for Radiology and Nuclear Medicine

 

CIRSRAD ist ein Tool zur Erfassung, Aufarbeitung und Meldung von strahlenschutzrelevanten Vorkommnissen in Radiologie und Nuklearmedizin, das kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Eine wesentliche Neuerung des Strahlenschutzrechts ist, dass Strahlenschutzverantwortliche dafür sorgen müssen, dass Vorkommnisse im Rahmen geplanter medizinischer Expositionsszenarien in ihrer Einrichtung systematisch erfasst und aufgearbeitet werden. Ist insbesondere eines der Kriterien in den Anlagen 14 oder 15 der StrlSchV erfüllt, so muss darüber hinaus eine Meldung dieses „bedeutsamen Vorkommnisses“ an die zuständige Behörde erfolgen. Im Leitfaden werden Hintergründe und Vorgehensweisen erläutert.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

 

Hier finden Sie den Leitfaden zu CIRSRAD   


Genehmigungsvoraussetzungen für den Betrieb einer Röntgeneinrichtung zur Teleradiologie

 

Regelmäßige und enge Einbindung des Teleradiologen nach § 14 Absatz 2 Nummer 4 Buchstabe c StrlSchG

 

Das Strahlenschutzgesetz sieht eine regelmäßige und enge Einbindung des Teleradiologen in den klinischen Betrieb vor.

 

Der Teleradiologe soll genaue Kenntnisse über die Röntgeneinrichtungen des SSV sowie die eingesetzten Untersuchungsverfahren haben. Darüber hinaus soll ein enger fachlicher Austausch zwischen allen an der Teleradiologie beteiligten Personen stattfinden. Insgesamt soll damit die erforderliche Untersuchungsqualität auch bei komplexen und seltenen Untersuchungssituationen sichergestellt werden.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

 

Früherkennung von Krankheiten mittels radiologischer Bildgebung:

Neue Rechtslage und Bewertung von Leistungsangeboten am Beispiel von CT-Untersuchungen

Autoren Gunnar Brix, Elke Anna Nekolla, Jürgen Griebel

 

Online-Publikation: 12.9.2019

Fortschr Röntgenstr 2020; 192: 139–149

© Georg Thieme Verlag KG, Stuttgart · New York,  ISSN 1438-9029

DOI https://doi.org/10.1055/a-0989-2621

 

Im Februar 2019 wurden radiologische Einrichtungen in Deutschland anhand von Internetinformationen identifiziert, die rechtswidrig CT-Untersuchungen zur Früherkennung von Lungen- und Darmkrebs sowie der koronaren Herzkrankheit angeboten haben.

Pro Fragestellung wurden 50 einschlägige Websites insbesondere zu den vermittelten grundlegenden Informationen zur angebotenen Früherkennung sowie zum konkreten Vorgehen analysiert.

 

Schlussfolgerung:

 

Die bewerteten Leistungsangebote belegen nachdrücklich die Notwendigkeit, Anforderungen und Bedingungen an radiologische Früherkennungsmaßnahmen in Rechtsverordnungen festzulegen, um eine informierte Entscheidung potenzieller Teilnehmer sowie den Nutzen gegenüber den Risiken der Maßnahmen zu gewährleisten.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

 


Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über Kriterien zur Qualitätsbeurteilung in der radiologischen Diagnostik nach § 135b Absatz 2 SGB V

 

(Qualitätsbeurteilungs-Richtlinie Radiologie/QBR-RL) in der Fassung vom 17. Oktober 2019 veröffentlicht im Bundesanzeiger (BAnz AT 23.01.2020 B3), in Kraft getreten am 1. Januar 2020

 

Die aktuellen Kriterien zur Qualitätsbeurteilung in der radiologischen Diagnostik nach § 135b Absatz 2. SGB V sind am 01.01.2020 in Kraft getreten. Gegenstand der Qualitätsprüfung sind Stichprobenprüfung in den Bereichen konventionelle Röntgendiagnostik und Computertomographie. Dabei werden folgende Aspekte überprüft:

 

1. die fachgerechte Indikationsstellung,

2. die fachgerechte Durchführung der Untersuchung,

3. die Darstellung der diagnostisch wichtigen Bildinformationen (charakteristische Bildmerkmale, wichtige Bilddetails und kritische Strukturen),

4. die Schlüssigkeit des Befundberichts,

5. die fachlich und inhaltlich korrekte Kennzeichnung der Röntgenbilder und CT-Bilder und

6. die Identifizierbarkeit des Befundberichts.

 

Die Prüfung hat nach dem zum Zeitpunkt der Leistungserbringung bestehenden, allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse unter Berücksichtigung der strahlenschutzrechtlichen Vorgaben zu erfolgen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

 
   

Wie können wir Ihnen helfen?

WORLDWIDE

Germany

German

Global

Americas

Asia

Europe

Middle East and Africa