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Diagnostische Referenzwerte für diagnostische und interventionelle Röntgenanwendungen in Deutschland: Aktualisierung und Handhabung

Schegerer, Loose, Heuser, Brix
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart New York
Fortschr Röntgenstr 2019; 191(08): 739-751
DOI: 10.1055/a-0824-7603

In 2016 und 2018 wurden die diagnostischen Referenzwerte (DRW) für diagnostische bzw. interventionelle Röntgenanwendungen aktualisiert. Der aktuelle Artikel stellt das Prozedere der Aktualisierung und die aktualisierten DRW vor und gibt Hinweise zu ihrer praktischen Anwendung und liefert auch Informationen zur Erstellung von sogenannten lokalen DRW für weitere Untersuchungsarten.

Hier finden Sie den vollständigen Artikel


Melde- und Informationssystem für bedeutsame Vorkommnisse bei Strahlenanwendungen am Menschen

Das neue Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) und die neue Strahlenschutzverordnung (StrlSchV), die gemeinsam am 31. Dezember 2018 in Kraft getreten sind, enthalten Regelungen für die Erfassung, Auswertung und Meldung bedeutsamer Vorkommnisse.

BeVoMed: Elektronische Meldung eines bedeutsamen Vorkommnisses durch die zuständige Behörde an die zentrale Stelle im BfS

Wird der zuständigen Behörde durch den Strahlenschutzverantwortlichen einer Einrichtung ein bedeutsames Vorkommnis gemeldet, so hat sie die zuständige Stelle hierüber unverzüglich zu informieren. Diese zentrale Stelle ist gemäß § 111, Absatz 2 der StrlSchV das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).

Die zentrale Stelle hat hierfür das webbasierte System BeVoMed (Bedeutsame Vorkommnisse in der Medizin) eingerichtet.

Hier finden Sie weitere Informationen

Artikel bei der DGMP:
Melde- und Informationssystem für bedeutsame Vorkommnisse bei Strahlenanwendungen in der Medizin: Struktur, Zuständigkeiten und Meldekriterien

Brix, Griebel, Czarwinski
Zeitschrift für Medizinische Physik
Volume 29, Issue 1,February, Pages 66-76

Hier finden Sie den Artikel


Ausfallkonzepte in der Medizinischen Strahlentherapie

Empfehlung der Strahlenschutzkommission
Verabschiedet in der 297. Sitzung der Strahlenschutzkommission am 13./14. Dezember 2018

Im Rahmen einer therapeutischen Bestrahlung wird die Gesamtdosis in der Regel in einzelne Fraktionen aufgeteilt. Wird die geplante Gesamtbehandlungszeit durch Unterbrechungen, wie z. B. durch Geräteausfälle verlängert, kann sich dies negativ auf das Behandlungsziel auswirken.

Im Genehmigungsverfahren zum Betrieb einer Anlage zur Erzeugung ionisierender Strahlen oder einer Bestrahlungseinrichtung für medizinische Strahlenanwendungen muss der Antragssteller deshalb darlegen, wie im Falle eines technischen Ausfalls der Anlage eine geeignete Weiterbehandlung von Patienten ermöglicht wird, um das angestrebte Behandlungsziel zu erreichen.

Um angemessene Ausfallkonzepte im untergesetzlichen Regelwerk verankern zu können, hat das Bundesumweltministerium die SSK um eine Empfehlung zu detaillierteren, auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen gegründeten Anforderungen an diese Ausfallkonzepte gebeten.

Hier finden Sie den Link zu den Empfehlungen der Strahlenschutzkommission


Verwendung von Patienten-Strahlenschutzmitteln bei der diagnostischen Anwendung von Röntgenstrahlung am Menschen

Empfehlung der Strahlenschutzkommission und wissenschaftliche Begründung

Die Strahlenschutzkommission hat eine Empfehlung zu Patienten-Strahlenschutzmittel für die verschiedenen Verfahren in der Röntgendiagnostik veröffentlicht.

Die Strahlenschutzkommission empfiehlt den Einsatz von Patienten-Strahlenschutzmitteln gemäß Tabelle 1 der Veröffentlichung, diese berücksichtigt allerdings nicht alle Aspekte, wie die Erläuterungen und Ergänzungen aus dem Text der Empfehlung, z.B. zu pädiatrischen Besonderheiten oder auch Röntgenuntersuchungen bei Schwangeren, oder weitere Anforderungen wie z.B. aus der Leitlinie der Bundesärztekammer. Im Weiteren sind auch die Anforderungen der Sachverständigenprüfrichtlinie zu beachten, in der vorgegeben ist, welche Strahlenschutzmaterialien zu den jeweiligen Modalitäten bzw. Untersuchungsbereichen vorhanden sein müssen.

Die Strahlenschutzkommission empfiehlt die Anwendung der Patienten-Strahlenschutzmittel vor Ort und im Rahmen der Arbeitsanweisungen mit einem Medizinphysik-Experten abzuklären, um nach Möglichkeit die Durchführung des Verfahrens so zu optimieren, dass gegebenenfalls auf die Anwendung von Patienten-Strahlenschutzmitteln verzichtet werden kann.

Insbesondere bei dosisintensiven radiologischen und kardiologischen Interventionen bei Patienten sollen Strahlenschutzmittel eingesetzt werden. In den Erläuterungen zu den einzelnen Untersuchungsverfahren finden sich Hinweise zur Verwendung von Patienten-Strahlenschutzmitteln, die auf die Interventionen übertragen werden können. In jedem Fall ist auch hier eine Optimierung der Strahlenexposition während der Durchführung der Untersuchung wichtig und notwendig.

Bei Personen unter 18 Jahren und bei Schwangeren ist das höhere Risiko, das mit einer Strahlenexposition verbunden ist, zu berücksichtigen, z. B. durch die Verwendung von Patienten-Strahlenschutzmitteln zur Abdeckung des Abdomens bei der CT-Untersuchung des Thorax.

Bei CT-Untersuchungen bei Verwendung von Patienten-Strahlenschutzmitteln, die im Untersuchungsbereich oder in seiner unmittelbaren Nähe liegen, sind die Empfehlungen der jeweiligen CT-Hersteller zu beachten.

Weitere Informationen finden Sie hier


DIN 6862-2:2019-09

Identifizierung und Kennzeichnung von Bildaufzeichnungen in der medizinischen Diagnostik - Teil 2: Weitergabe von Röntgenaufnahmen und zugehörigen Aufzeichnungen in der digitalen Radiographie, digitalen Durchleuchtung, digitalen Volumentomographie und Computertomographie.

Die DIN 6862-2 wurde überarbeitet und gegenüber der vorherigen Norm wurden z.B. Ergänzungen zu einzelnen DICOM Tags und Anforderungen aufgenommen sowie zahnärztliche Anforderungen und Anforderungen für DVT (Digitale Volumentomographie) berücksichtigt. Weitere Ausführungen zu alternativen Dokumentationsmöglichkeiten wie Dose SR wurden ergänzt.

Durch den langen Veröffentlichungsprozess befindet sich die Norm auf dem Stand des Jahres 2018. Sie dient auch als Basis bei der Umsetzung von Forderungen der neuen StrlSchV und des BMU, z. B. bzgl. der Bereitstellung von digitalen Daten durch Röntgeneinrichtungen.

Hier finden Sie weitere Informationen


DIN Norm - Entwurfs-Portal

Es liegen überarbeitete Normen zur (kostenfreien) Kommentierung auf dem Norm-Entwurfs-Portal zur Verfügung, z.B.

DIN EN 62464-1 (ab 06.09.2019 verfügbar)

Magnetresonanzgeräte für die medizinische Bildgebung - Teil 1: Bestimmung der wesentlichen Bildqualitätsparameter (IEC 62B/1068/CDV:2017); Deutsche und Englische Fassung prEN 62464-1:2017

DIN 6809-6 (ab 30.08.2019 verfügbar)

Klinische Dosimetrie - Teil 6: Anwendung hochenergetischer Photonen- und Elektronenstrahlung in der Teletherapie

DIN 6800-2 (verfügbar)

Dosismessverfahren nach der Sondenmethode für Photonen- und Elektronenstrahlung - Teil 2: Dosimetrie hochenergetischer Photonen- und Elektronenstrahlung mit Ionisationskammern

DIN 6803-2 (verfügbar)

Dosimetrie für die Photonen-Brachytherapie - Teil 2: Strahler, Strahlerkalibrierung, Strahlerprüfung und Dosisberechnung

DIN EN ISO 16645 (verfügbar)

Strahlenschutz - Medizinische Elektronenbeschleuniger-Anlagen - Anforderungen und Empfehlungen an die Ausführung der Abschirmung und deren Bewertung (ISO 16645:2016); Deutsche und Englische Fassung prEN ISO 16645:2019

Filter Normenausschuss:
NAR (Radiologie)

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