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Ghettofunzl - Kultobjekt statt Massenware

Insicht - Das Digitaljournal von TÜV SÜD Product Service

Deutschland brennt für das Besondere

 

Individualität liegt mehr denn je im Trend. Der Bedarf an Produkten, die Charakter haben und zugleich die eigene Persönlichkeit unterstreichen, erstreckt sich dabei auf zahlreiche Lebensbereiche. Zum Beispiel wenn es darum geht, seiner Wohnungseinrichtung eine eigene Note zu verleihen oder sich mit der Wahl von Accessoires oder Freizeitaktivitäten von der breiten Masse abzuheben. Artikel, die in Massenfertigung vom Fließband laufen und wie ein Ei dem anderen gleichen, können den wiederentdeckten Wunsch nach Individualität kaum erfüllen. Gerade deshalb boomen Produkte in Kleinauflagen und Einzelanfertigungen – vor allem wenn sie mit Herzblut gefertigt werden, ein positives Lebensgefühl transportieren und Kultpotential haben.

 

ghettofassl

Fass-zinierende Unikate aus Blech


Lorenz „Lenz“ Albrecht und Ludwig „Luggi“ Grimm aus dem bayerischen Bad Aibling treffen mit ihren Produkten genau diesen Trend. Sie sind die Erfinder des sog. Ghettofassls, einer tragbaren Feuertonne aus Stahl, die in guter alter Handarbeit hergestellt wird, um bei Gartenpartys, Firmenevents oder anderen Anlässen für kultige Gemütlichkeit zu sorgen. Dabei sind die bayerischen Fassl deutlich stylischer als ihre Vorbilder aus einschlägigen Hollywoodfilmen: Die gelernten Metallbauer schneiden unter Verwendung von Hightech-Lasern die Wunschdesigns ihrer Kunden in Form von Texten, Logos oder Bildmotiven in die 2 mm dicken Stahlbleche, aus denen die Fassl anschließend geformt werden. Dabei ist ihnen keine Kundenidee zu ausgefallen. „Von der Liebeserklärung bis hin zum Geburtstags-Fassl, bei dem wir 60 Unterschriften eingraviert haben, war schon alles dabei“, sagt Lenz. Sogar einen Heiratsantrag hat es schon gegeben. „Das Datum und den Namen der Angebeteten hatte der künftige Ehemann schon einstanzen lassen, da kam sie dann nimmer aus“, lacht er. Sogar auf Musikfestivals wie BrassWiesn bei München oder bei Konzerten der Band LaBrassBanda sorgten die Ghettofassln schon für feuriges Ambiente inmitten heißer Rhythmen.

 

Feuer und Flamme für bayerische Gemütlichkeit

Seit die beiden Bayern 2014 das erste Ghettofassl gebaut haben, floriert das Geschäft. Tagsüber gehen die beiden ihren normalen Handwerksberufen nach, abends geht’s dann mit buchstäblichem Feuereifer an die Fassl-Produktion. Durchschnittlich 200 Ghettofassl stellen die passionierten Handwerker jährlich her – Tendenz steigend –, und auch aus dem Ausland kommen erste Anfragen nach dem Stück bayerischer Gemütlichkeit. Den Hype ums Fassl können die beiden selbst oft kaum glauben. Ein Feuer hat einfach etwas Magisches. Die Wärme, die Funken und die lodernden Flammen sind echt ein Magnet. Zamhocken, ratschen, einfach a guade Zeit haben, das mag doch jeder“, so Luggis Erklärungsversuch.

 

ghettofunzl

TÜV SÜD – damit die Funzl funzt

Das zweite Projekt der beiden Bayern verspricht ebenso erfolgreich zu werden: die Ghettofunzl, eine Indoorlampe im bayerisch-bewährten Ghettofassl-Look, die Urbanität und Urgemütlichkeit auf einen gemeinsamen Nenner bringt.  TÜV SÜD ist mit an Bord, wenn die ersten Ghettofunzeln getestet werden. Im Gegensatz zum Ghettofassl sind hier elektronische Komponenten verbaut, die entsprechende Sicherheitsanforderungen und EU-Vorschriften erfüllen müssen. „Wir stellen hochwertige Produkte her und wollten dafür den passenden Partner. TÜV SÜD kennt man einfach, da hat alles Hand und Fuß“, so Luggi auf die Frage, wieso die Wahl auf TÜV SÜD fiel.

Die professionelle Produktprüfung hilft sicherzustellen, dass die Funzl auch „funzt“, wie der Bayer sagt – sprich: einwandfrei funktioniert. Prüfer Thomas Kokorsch, der als gelernter Elektrotechniker seit 28 Jahren bei TÜV SÜD Leuchten und Haushaltsgeräte auf elektrische Sicherheit prüft, ist bei der ersten Begutachtung des Prototyps dann auch gleich fündig geworden: Die 3 Kilo schwere Ghettofunzl musste nämlich erst einmal abspecken. „Für die Aufhängung wog die Lampe einfach zu viel“, so Kokorsch. Als Männer der Tat machten sich die beiden Bayern gleich ans Werk und konnten das Problem lösen, indem sie für ihre Funzln nun Aluminium verwenden. Damit ist die Ghettofunzl jetzt nicht nur rundum sicher, sondern auch leicht genug, um für erhellende Momente in deutschen Wohnzimmern zu sorgen – ganz nach dem Motto ihrer Erfinder: „Because it´s griabig“.

 


Was versteht man unter elektrischer Sicherheit?

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