Wählen Sie ein anderes Land, um sich über die Services vor Ort zu informieren

//Land auswählen

Informationen zum Thema Corona-Virus

TÜV SÜD Industrie Service GmbH

Bei unserem Handeln steht für uns die Gesundheit unserer Mitarbeiter und unserer Kunden absolut im Fokus. Dazu befolgen wir strikt die Reise- und Gesundheitshinweise der Behörden. Wir leisten an allen Stellen unseren Beitrag dazu, dass sich die Ausbreitung des Virus verlangsamt. So arbeiten z.B. unsere Mitarbeiter wo immer möglich deutschlandweit im Home Office. Mitarbeiter vor Ort treffen die notwendigen Maßnahmen zur Hygiene und halten Abstandsregeln strikt ein.

Wir sehen unsere gesellschaftliche Verantwortung in dieser außergewöhnlichen Zeit und nehmen diese sehr ernst. Daher sind wir für Sie da, ob vor Ort oder in der Verwaltung. Wir haben alle Maßnahmen ergriffen, um notwendige Prüfungen leisten zu können.

Nachfolgend finden Sie Hinweise zur Durchführung der Dienstleistungen der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. Sämtliche Hinweise der TÜV SÜD AG und der weiteren TÜV SÜD GmbHs finden Sie unter www.tuvsud.com/de-de/covid-19-massnahmen.

 

  • Anlagen: Prüfung auf Explosionssicherheit nach BetrSichV (ZÜS Ex)

    Wiederkehrende Prüfungen

    • Die Sicherheit von Personen und Anlagen ist weiter sicherzustellen
    • Eine Verschiebung von Prüfungen ist im Einzelfall möglich
    • Bei der Kommunikation mit Behörden unterstützen wir Sie gern

    Folgende Maßnahmen für einen angepassten Ablauf haben wir ergriffen:

    • Vorbesprechungen können online über gängige Portale erfolgen. Hier können Unterlagen eingesehen und optimierte Abläufe geplant werden.
    • Eine angemessene Vor-Ort-Prüfung erfolgt anschließend durch einen verkleinerten Personenkreis

    Bei Prüfungen hält der Sachverständige die Vorkehrungen zum Schutz der eigenen Person und zum Schutz Dritter nach den Vorgaben von Behörden und/oder des Betreibers strikt ein. Ggf. sind in kritischen Bereichen (z.B. Seniorenheimen, Krankenhäusern etc.) hierzu erforderliche Schutzkleidungen zur Verfügung zu stellen.

    Prüfung nach Mängelbehebung

    Die Entscheidung, ob dies persönlich vor Ort zu erfolgen hat oder andere Möglichkeiten genutzt werden können, obliegt dem Sachverständigen.

  • Aufzugsanlagen: Prüfung nach BetrSichV / Konformitätsbewertungsverfahren

    Die Sachverständigen der TÜV SÜD Industrie Service GmbH sind aktuell nach wie vor deutschlandweit für Sie da!

    Bei Prüfungen in kritischen Bereichen wie z.B. Seniorenheimen, Krankenhäusern etc. hält der Sachverständige die Vorkehrungen zum Schutz der eigenen Person und zum Schutz Dritter nach den Vorgaben von Behörden und/oder des Betreibers strikt ein. Ggf. sind hierzu erforderliche Schutzkleidungen zur Verfügung zu stellen.

     

    Konformitätsbewertungsverfahren nach Aufzugsrichtlinie (2014/33/EU)

    Prüfungen zum Inverkehrbringen von Aufzugsanlagen

    • Vor dem Inverkehrbringen von Aufzugsanlagen nach europäischen Recht ist das Konformitätsbewertungsverfahren vollständig abzuschließen.
    • Remote-Prüfungen, Prüfungen nach Aktenlage sind nicht zulässig.

     

    Prüfungen nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)

    Prüfungen vor Inbetriebnahme

    • Vor der Inbetriebnahme von Aufzugsanlagen ist eine erfolgreiche Prüfung durch einen Sachverständigen der zugelassenen Überwachungsstelle (ZÜS) erforderlich.
    • Remote-Prüfungen, Prüfungen nach Aktenlage sind nicht zulässig.

    Wiederkehrende Prüfungen (Haupt- und Zwischenprüfungen)

    Die Prüffristen für überwachungsbedürftige Aufzugsanlagen gelten uneingeschränkt weiter. Durch Erlasse, Festlegungen einzelner Bundesländer sind Sonderregelungen möglich (vgl. auch http://www.zls-muenchen.de/aktuell/index.htm). Unter folgenden Voraussetzungen können Anlagen über den fälligen Prüftermin hinaus auch ohne ZÜS-Prüfung in eigener Verantwortung des Arbeitgebers/Betreibers weiter betrieben werden, sofern keine Mängel offenbar sind: 

    • bei Unternehmen, die aufgrund von Maßnahmen der Behörden nicht besucht werden dürfen
    • mit anderen Verhinderungsgründen, z.B. kein Zutritt von Externen zum Gebäude oder Betriebsgelände
    • bei Verhinderung des Prüfers, z.B. durch Quarantäne oder Reisebeschränkung

    ⇒ Die Prüfung ist nach Wegfall des Hinderungsgrundes unverzüglich durch den Arbeitgeber/Betreiber zu veranlassen. Ggf. wird eine Mitteilung über die Prüffristüberschreitung aufgrund behördlicher Anordnung (abhängig vom Bundesland) erforderlich (vgl. http://www.zls-muenchen.de/aktuell/index.htm).

     

    Nachprüfungen und Prüfungen vor Wiederinbetriebnahme

     

    Ist aufgrund von sicherheitserheblichen Mängeln (Kategorie 2) eine Nachprüfung bis zum angegebenen Termin - oder eine Prüfung vor Wiederinbetriebnahme nach Änderung / sicherheitsgefährlichen Mängeln (Kategorie 3 / Außerbetriebnahme) erforderlich, muss diese Prüfung von der ZÜS durchgeführt werden, um einen Weiterbetrieb oder eine Wiederinbetriebnahme vornehmen zu können.

    „Remote-Prüfungen“ oder Bestätigungen zur Mängelbeseitigung (bei Nachprüfungen und Prüfungen vor Wiederinbetriebnahme) führen nicht zur Ausstellung einer gültigen Prüfbescheinigung.

  • AwSV: Prüfungen von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

    Prüfungen vor Inbetriebnahme einer neuen Anlage oder nach einer wesentlichen Änderung entsprechend § 46 AwSV

    • Vor der Inbetriebnahme von prüfpflichtigen Anlagen ist weiter eine erfolgreiche Prüfung durch einen Sachverständigen nach AwSV erforderlich.

    • Remote-Prüfungen oder Prüfungen nach Aktenlage sind nicht zulässig.

     

    Erstellen von Gutachten im Zusammenhang mit einem Eignungsfeststellungsverfahren nach § 63 WHG

    • Gutachten im Zusammenhang mit Eignungsfeststellungsverfahren können weiterhin erstellt werden. Die erforderlichen behördlichen Genehmigungen sind weiterhin einzuholen.

     

    Wiederkehrende Prüfungen nach § 46 AwSV

    Die wiederkehrenden Prüfungen muss der Sachverständige grundsätzlich weiterhin vor Ort durchführen. Eine „Remote-Prüfung“ oder Bestätigung des Betreibers führt nicht zur Ausstellung eines gültigen Prüfberichts.

    Die Prüffristen für prüfpflichtige Anlagen gelten uneingeschränkt weiter. Durch Erlasse, Festlegungen einzelner Bundesländer sind Sonderregelungen möglich und teilweise auch schon erfolgt.

    Die Sachverständigenorganisationen nach AwSV gehen derzeit davon aus, dass fällige Prüfungen auch derzeit grundsätzlich fristgerecht durchgeführt werden können. Sofern eine Prüfung unter gleichzeitiger Beachtung von Infektionsschutzmaßnahmen jedoch nicht fristgerecht erfolgen kann, wird dem Betreiber von den Behörden in der Regel auch ein befristetes Überziehen der Fälligkeit eingeräumt.

    Zu empfehlen, landesspezifisch ggf. auch vorgeschrieben, ist in solchen Fällen, dass die zuständige Behörde vom Betreiber eine entsprechende Information über den zeitlichen Verzug erhält.

    Entsprechend dem Vorgenannten können Anlagen und Anlagenteile über den fälligen Prüftermin hinaus – zeitlich begrenzt – auch ohne Sachverständigen-Prüfung in eigener Verantwortung des Arbeitgebers/Betreibers weiter betrieben werden, sofern keine Mängel offenbar sind. Es sei an dieser Stelle an die Verpflichtung des Betreibers nach § 46 AwSV erinnert, dass regelmäßig Anlagen auf Dichtheit und auf Funktionsfähigkeit der Sicherheitseinrichtungen zu kontrollieren sind.

    Gründe für ein Verschieben fälliger wiederkehrender Prüfungen können vorliegen:

    • bei Unternehmen, die aufgrund von Maßnahmen der Behörden nicht besucht werden dürfen

    • bei Vorliegen anderer Verhinderungsgründe, z.B. kein Zutritt von Externen zum Gebäude oder Betriebsgelände, Einhaltung der geforderten Hygienevorschriften / Abstände ist nicht möglich

    • bei Verhinderung unseres Sachverständigen, z.B. durch Quarantäne oder Reisebeschränkung. In diesen Fällen erhalten Sie von uns eine Bestätigung zur Vorlage bei der zuständigen Behörde.

    ⇒ Die Prüfung ist nach Wegfall des Hinderungsgrundes unverzüglich durch den Arbeitgeber/Betreiber zu veranlassen. Ggf. wird eine Mitteilung über die Prüffristüberschreitung aufgrund behördlicher Anordnung (abhängig vom Bundesland) erforderlich.

     

    Nachprüfungen bei erheblichen / gefährlichen Mängeln

    Soweit bei der letzten wiederkehrenden Prüfung erhebliche / gefährliche Mängel festgestellt wurden und hierfür ein Nachprüfungstermin festgelegt wurde, muss diese Prüfung vom Sachverständigen durchgeführt werden, um die Anlage ordnungsgemäß weiterbetreiben zu können.

    Diese Prüfung muss der Sachverständige vor Ort durchführen. Eine „Remote-Prüfung“ oder Bestätigung des Arbeitgebers / Betreibers zur Mängelbeseitigung (bei Nachprüfungen und Prüfungen vor Wiederinbetriebnahme) führen nicht zur Ausstellung eines gültigen Prüfberichts.

     

    Prüfung bei Stilllegung einer Anlage

    Diese Prüfung muss der Sachverständige vor Ort durchführen. Eine „Remote-Prüfung“ oder Bestätigung des Arbeitgebers / Betreibers zur Stilllegung führen nicht zur Ausstellung eines gültigen Prüfberichts.

  • Baurecht: Prüfungen

    Derzeit gibt es keine gesetzliche Grundlage, von den Verordnungen der Bundesländer abzuweichen. Dies gilt beispielsweise auch für die Informationspflicht an Behörden, insbesondere bei nicht fristgerecht beseitigten Mängeln.

    Können erforderlichen Sanierungen / Instandsetzungen / Reparaturen nicht fristgerecht durchgeführt werden, ist das Vorgehen von der zuständigen Behörde im jeweiligen Einzelfall zu beurteilen.

    Bei der Kommunikation mit Behörden unterstützen wir Sie gern.

    Bei Prüfungen hält der Sachverständige die Vorkehrungen zum Schutz der eigenen Person und zum Schutz Dritter nach den Vorgaben von Behörden und/oder des Auftraggebers strikt ein. Ggf. sind in kritischen Bereichen (z.B. Seniorenheimen, Krankenhäusern etc.) hierzu erforderliche Schutzkleidungen zur Verfügung zu stellen.

  • DIN EN ISO/IEC 17065: Zertifizierung von Produkten, Prozessen und Dienstleistungen

    Sonderregel laut DAkkS

    Internet-Veröffentlichung der DAkkS vom 18.03.2020 „DAkkS verabschiedet Maßnahmenpaket“

    Nach Angaben der DAkkS können akkreditierte Zertifizierungsstellen, die Produkte, Prozesse und Dienstleistungen nach den Anforderungen der DIN EN ISO/IEC 17065 zertifizieren, die Vorgaben des informativen Dokuments IAF ID3:2011 (IAF Informative Document For Management of Extraordinary Events or Circumstances Affecting ABs, CABs and Certified Organizations), welche in erster Linie für die Zertifizierung von Managementsystemen bestimmt sind, sinngemäß anwenden.

    Daraus abgeleitet ergibt sich, dass durchzuführende Vor-Ort-Prüfungen (Überwachungsaudits, Re-Zertifizierungsaudits, Inspektionen) unter den unten genannten Voraussetzungen und unter Abschätzung der damit verbundenen Risiken für einen Zeitraum von normalerweise nicht mehr als sechs Monaten verschoben werden können.

    Hierzu muss die Zertifizierungsstelle ausreichende Nachweise sammeln, welche das Vertrauen in die weitere Konformität des zertifizierten Produktes oder Prozesses oder der zertifizierten Dienstleistung mit den gestellten Anforderungen schaffen und die Risiken einer fortgesetzten Zertifizierung als gering bewerten lassen. Dies kann die Anforderung relevanter Unterlagen (z.B. Produktinformationen) beinhalten, die von der Zertifizierungsstelle abseits des Standortes des Kunden geprüft werden müssen, um die fortdauernde Eignung der Zertifizierung festzustellen.

    Die DAkkS weist nach derzeitigem Stand vorsorglich darauf hin, dass Ergebnisse von Zertifizierungsstellen nicht ohne Inaugenscheinnahme von Objekten / Prozessen erstellt werden können, wenn dies durch gesetzliche Vorschriften oder die Programmeigner gefordert ist. Sollte eine solche Inaugenscheinnahme (Audit, Inspektion, Prüfung vor Ort etc.) aufgrund der aktuellen Situation nicht möglich sein, kann keine Konformitätsbewertung vorgenommen werden. Es sind hier lediglich Verschiebungen zugrundeliegender Termine und etwaige Verlängerungen von Fristen möglich (s.o.). Ein vollständiger Ersatz durch „alternative Methoden“ beziehungsweise sogenannte Remote-Audits ist nur möglich, falls dies durch eine Anpassung der Rechtslage oder die Zustimmung der zuständigen Behörden bzw. der Programmeigner genehmigt wird. Die DAkkS kann nach ihren Angaben nicht gesetzliche oder sonstige Vorgaben ändern.

  • Druckanlagen und Druckgeräte: Prüfung nach BetrSichV / DGRL

    Die Sachverständigen der TÜV SÜD Industrie Service GmbH im Bereich Anlagensicherheit sind aktuell nach wie vor deutschlandweit für Sie da!

    Bei Prüfungen in kritischen Bereichen wie z.B. Seniorenheimen, Krankenhäusern etc. hält der Sachverständige die Vorkehrungen zum Schutz der eigenen Person und zum Schutz Dritter nach den Vorgaben von Behörden und/oder des Betreibers strikt ein. Ggf. sind hierzu erforderliche Schutzkleidungen zur Verfügung zu stellen.

     

    Konformitätsbewertungsverfahren nach Druckgeräterichtlinie (2014/68/EU)

    Prüfungen zum Inverkehrbringen von Druckgeräten und Baugruppen

    • Vor dem Inverkehrbringen von Druckgeräten und Baugruppen nach europäischen Recht ist das Konformitätsbewertungsverfahren vollständig abzuschließen.

    • Remote-Prüfungen, Prüfungen nach Aktenlage sind nicht zulässig

     

    Prüfungen von Druckanlagen nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)

    Prüfungen vor Inbetriebnahme einer neuen Anlage oder nach einer prüfpflichtigen Änderung entsprechend § 15 BetrSichV

    • Vor der Inbetriebnahme von überwachungsbedürftigen Druckanlagen ist eine erfolgreiche Prüfung durch einen Sachverständigen der zugelassenen Überwachungsstelle (ZÜS) erforderlich.

    • Remote-Prüfungen oder Prüfungen nach Aktenlage sind nicht zulässig.

     

    Prüfungen in Zusammenhang mit einem Erlaubnisverfahren nach § 18 BetrSichV

    • Prüfberichte in Zusammenhang mit Erlaubnisverfahren müssen weiterhin erstellt werden. Die erforderlichen behördlichen Genehmigungen sind weiterhin einzuholen.

     

    Wiederkehrende Prüfungen nach § 16 BetrSichV (Anlagenprüfung, Äußere, Innere und Festigkeitsprüfungen an Anlagenteilen)

    Die wiederkehrenden Prüfungen muss der Sachverständige grundsätzlich weiterhin vor Ort durchführen. Eine „Remote-Prüfung“ oder Bestätigung des Arbeitgebers / Betreibers führt nicht zur Ausstellung einer gültigen Prüfbescheinigung.

    Die Prüffristen für überwachungsbedürftige Druckanlagen und Anlagenteile gelten uneingeschränkt weiter. Durch Erlasse, Festlegungen einzelner Bundesländer sind Sonderregelungen möglich.

    Die für das jeweilige Bundesland geltenden Erlasse sind zu beachten: http://www.zls-muenchen.de/aktuell/index.htm

    Entsprechend der o.g. Erlasse können Anlagen und Anlagenteile über den fälligen Prüftermin hinaus – zeitlich begrenzt – auch ohne ZÜS-Prüfung in eigener Verantwortung des Arbeitgebers/Betreibers weiter betrieben werden, sofern keine Mängel offenbar sind.

    Sinngemäß geben die Länder vor, dass der Arbeitgeber / Betreiber bei einem Weiterbetrieb der Anlage – ohne termingerecht ausgeführte wiederkehrende Prüfung – den allgemeinen Zustand der Anlage, den Wartungszustand und die derzeitige Frequentierung zu berücksichtigen hat. Offensichtliche Mängel sind zu beseitigen.

    Gründe für ein Verschieben fälliger wiederkehrender Prüfungen können vorliegen:

    • bei Unternehmen, die aufgrund von Maßnahmen der Behörden nicht besucht werden dürfen

    • bei Vorliegen anderer Verhinderungsgründe, z.B. kein Zutritt von Externen zum Gebäude oder Betriebsgelände, Einhaltung der geforderten Hygienevorschriften / Abstände ist nicht möglich

    • bei Verhinderung unseres Sachverständigen, z.B. durch Quarantäne oder Reisebeschränkung. In diesen Fällen erhalten Sie von uns eine Bestätigung zur Vorlage bei der zuständigen Behörde.

    ⇒ Die Prüfung ist nach Wegfall des Hinderungsgrundes unverzüglich durch den Arbeitgeber/Betreiber zu veranlassen. Ggf. wird eine Mitteilung über die Prüffristüberschreitung aufgrund behördlicher Anordnung (abhängig vom Bundesland) erforderlich.

     

    Nachprüfungen bei erheblichen / gefährlichen Mängeln

    Soweit bei der letzten wiederkehrenden Prüfung erhebliche / gefährlichen Mängel festgestellt wurden und hierfür ein Nachprüfungstermin festgelegt wurde, muss diese Prüfung von der ZÜS durchgeführt werden, um die Anlage ordnungsgemäß weiterbetreiben zu können.

    Diese Prüfung muss der Sachverständige vor Ort durchführen. Eine „Remote-Prüfung“ oder Bestätigung des Arbeitgebers / Betreibers zur Mängelbeseitigung (bei Nachprüfungen und Prüfungen vor Wiederinbetriebnahme) führen nicht zur Ausstellung einer gültigen Prüfbescheinigung.

  • Elektrische Anlagen: Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 / VdS Klausel SK 3602

    Prüfung elektrischer Anlagen nach DGUV Vorschrift 3

    Wiederkehrende Prüfung

    Kann eine Prüfung nicht durchgeführt werden, entscheidet der Betreiber eigenverantwortlich, ob die Anlage in Betrieb bleiben kann. Grundlage dazu ist die jeweilige Gefährdungsbeurteilung.

    Prüfung nach Mängelbehebung

    Die Entscheidung, ob dies persönlich vor Ort zu erfolgen hat oder andere Möglichkeiten genutzt werden können, obliegt dem Sachverständigen.

    Bei Prüfungen hält der Sachverständige die Vorkehrungen zum Schutz der eigenen Person und zum Schutz Dritter nach den Vorgaben von Behörden und/oder des Betreibers strikt ein. Ggf. sind in kritischen Bereichen (z.B. Seniorenheimen, Krankenhäusern etc.) hierzu erforderliche Schutzkleidungen zur Verfügung zu stellen.

     

    Prüfung elektrischer Anlagen nach VdS Klausel SK 3602

    Wiederkehrende Prüfung

    Kann eine Prüfung nicht durchgeführt werden, entscheidet der Betreiber in Abstimmung mit dem Sachversicherer eigenverantwortlich, ob die Anlage in Betrieb bleiben kann.

    Prüfung nach Mängelbehebung

    Die Entscheidung, ob dies persönlich vor Ort zu erfolgen hat oder andere Möglichkeiten genutzt werden können, obliegt dem Sachverständigen.

    Bei Prüfungen hält der Sachverständige die Vorkehrungen zum Schutz der eigenen Person und zum Schutz Dritter nach den Vorgaben von Behörden und/oder des Betreibers strikt ein. Ggf. sind in kritischen Bereichen (z.B. Seniorenheimen, Krankenhäusern etc.) hierzu erforderliche Schutzkleidungen zur Verfügung zu stellen.

  • Feuerungstechnik, Wärmetechnik und Abgastechnik

    Unser Kompetenzzentrum für Feuerungs-, Wärme- und Abgastechnik ist weiterhin geöffnet und einsatzbereit. Unsere erfahrenen Experten sichern Ihnen dabei die gewohnte zuverlässige Bearbeitung zu – selbstverständlich unter strikter Einhaltung aller Schutz- und Hygienemaßnahmen.

  • Kälte- und Klimalabor in Olching

    Unser Kälte- und Klimalabor in Olching ist weiterhin geöffnet und einsatzbereit. Unsere erfahrenen Experten sichern Ihnen dabei die gewohnte zuverlässige Bearbeitung zu – selbstverständlich unter strikter Einhaltung aller Schutz- und Hygienemaßnahmen.

  • Medizingeräte und -technik (MPBetreibV): Sicherheits- und messtechnische Kontrollen

    Sicherheitstechnische Kontrollen für Medizingeräte (§ 11 MPBetreibV) und Messtechnische Kontrollen für Medizintechnik (§ 14 MPBetreibV)

    Unsere Sachverständigen sind – mit Ausnahme von infektiösen Bereichen und Notaufnahmen – in allen Bundesländern im Einsatz.

  • Röntgen: Fällige bzw. überfällige Prüfungen

    Wiederkehrende Prüfungen / Qualitätssicherung

    Eine förmliche Verlängerung der Fristen ist nicht vorgesehen (vgl. StrlSchV § 48 Abs. 1 Satz 1, § 49 Abs. 3, § 88 Abs. 1 Nr. 1a, § 88 Abs. 4 Nr. 1, § 89 Abs.1 und § 116 Abs. 1 StrlSchV).

    Das Ahnden einer Pflichtverletzung liegt jedoch im Ermessen der jeweiligen zuständigen Behörden. Falls die Einhaltung der Fristen für eine wiederkehrende Prüfung nach §88 Abs. 4 Nr. 1 aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich ist, empfehlen wir dem Strahlenschutzverantwortlichen mit der jeweiligen Landesbehörde Kontakt aufzunehmen.

    Gründe für ein Nichteinhalten der Frist können sein:

    • vorübergehende Schließung des Unternehmens zur Pandemieeindämmung
    • Ablehnung der wiederkehrenden Prüfung v.a. in medizinischen Einrichtungen zur Risikominimierung des Infektionseintrags, mangelnde Verfügbarkeit des die Prüfung begleitenden Personals
    • Erkrankung, Quarantäne, Kinderbetreuung, erhöhte Arbeitsbelastung in medizinischen Einrichtungen (Dienst prioritär vor Prüfung)
    • Ausfälle der Sachverständigen wegen Erkrankung, Quarantäne etc.

    Bekannte beispielhafte Lösungen der Länder:

    • Bayern:Auszug Empfehlung des StMU an alle Aufsichtsführenden Behörden,
    • die Fristen für Prüfungen nach § 48 Abs. 1 Satz 1, § 49 Abs. 3, § 88 Abs. 1 Nr. 1a, § 88 Abs. 4 Nr. 1, § 89 Abs.1 und § 116 Abs. 1 StrlSchV, die zwischen dem 01.03.2020 und 30.06.2020 stattfinden sollten, aber aus o.g. Gründen nicht durchgeführt werden können, zunächst als eingehalten gelten. Die Prüfungen müssen jedoch ab dem 30.06.2020 schnellstmöglich nachgeholt werden!
    • in diesen Fällen von förmlichen und gebührenpflichtigen Bescheiden abzusehen.
    • Hessen: Auszug Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
    • für die die wiederkehrenden Sachverständigenprüfungen nach § 88 Abs. 1 StrlSchV an Röntgeneinrichtungen und die Qualitätssicherung nach § 116 Abs. 1 StrlSchV eine begründete, nachvollziehbare, möglichst geringe Abweichung von Prüffristen oder anderen Vorgaben durch die besonderen Rahmenbedingungen während der Coronakrise, vorerst begrenzt auf März und April 2020, akzeptiert wird
    • in diesen Fällen von förmlichen und gebührenpflichtigen Bescheiden abzusehen ist.

    Diese oben aufgeführten Ausnahmeregeln können für die Dienstleistungen des TÜV SÜD im Bereich der Qualitätssichernden Maßnahmen nach §116 Abs. 1 StrlSchV und Wiederkehrenden Prüfungen nach §88 Abs. 4 Nr. 1 durch den Strahlenschutzverantwortlichen oder TÜV SÜD geltend gemacht werden.

     

    Erst- oder Wiederinbetriebnahme

    Für Prüfungen an Röntgenanlagen nach den § 19 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 StrlSchG, §19 Abs. 5 StrlSchG, §12 Abs. 1 Nr.4 StrlSchG und §12 Abs. 2 StrlSchG ist bisher keine Fristverschiebung seitens der Behörden bekannt.

    Solche Prüfungen müssen vor der Erst- oder Wiederinbetriebnahme durchgeführt werden. Es ist daher abzuwägen, ob eine Inbetriebnahme und die damit verbundene Prüfung bis nach dem Wegfall der Gefahrenlage verschoben werden kann. Sollte die Möglichkeit der Verschiebung nicht gegeben sein, so sind eventuell notwendige Schutzmaßnahmen vor Auftragserteilung mit TÜV SÜD abzusprechen.

  • Umweltmesstechnik
    • Messungen und Prüfungen finden weiterhin statt
    • Gutachten und Projekte werden weiter bearbeitet
    • Wir unterstützen weiter in allen Fragestellungen zu Immission-, Emissionsmessungen und Prüfungen an Ihren kontinuierlichen Emissionsmessanlagen
    • Die Ansprechpartner sind für Ihre Anfragen erreichbar

    Viele unserer Mitarbeiter arbeiten derzeit aus dem Home-Office, um die Maßnahmen der Bundesregierung zu unterstützen und selbst gesund zu bleiben.

    Bei Einsätzen vor Ort halten unsere erfahrenen Experten alle Schutz- und Hygienemaßnahmen ein. Beispielsweise werden bei Messungen, an denen zwei oder mehrere TÜV SÜD-Mitarbeiter beteiligt sind, die erforderlichen Sicherheitsabstände bereits bei An- und Abreise eingehalten.

    Eine Bitte unsererseits: Bitte informieren Sie uns frühzeitig, wenn sie mit uns vereinbarte Termine verschieben müssen. Ebenso, wenn zum Betreten Ihrer Anlagen besondere zusätzliche Sicherheitsanforderungen gelten und ob sie die notwendige Schutzausrüstung zur Verfügung stellen.

    Was Sie als Betreiber einer Anlage berücksichtigen sollten:

    • Wenn Sie Messtermine verschieben, müssen Sie ggf. die zuständige Überwachungsbehörde frühzeitig über die Terminverschiebung informieren.
    • Wegen der zu erwartenden hohen Anzahl an Prüfungen im 3. und 4. Quartal 2020 bitten wir Sie, Ersatztermine frühzeitig zu vereinbaren.
  • WHG: Zertifizierung von Fachbetrieben

    Erstmalige Überwachungsprüfung

    • Für die erstmalige Zertifizierung einer Betriebsstätte als Fachbetrieb nach WHG auf Basis von § 62 WHG sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen, ohne die eine erfolgreiche Zertifizierung nicht erfolgen kann.

    • Die vollständige erstmalige Überwachungsprüfung muss der Sachverständige vor Ort durchführen.

     

    Wiederkehrende Überwachungsprüfungen

    Die Sachverständigenorganisationen nach AwSV gehen derzeit davon aus, dass fällige Überwachungsprüfungen auch derzeit grundsätzlich fristgerecht durchgeführt werden können. Sofern eine Prüfung unter gleichzeitiger Beachtung von Infektionsschutzmaßnahmen jedoch nicht vollständig erfolgen kann, wird den Sachverständigenorganisationen von der Behörde in der Regel auch befristet ein angepasstes Vorgehen ermöglicht.
    Danach wird zunächst ein Fachgespräch zwischen betrieblich verantwortlicher Person und Sachverständigem fernmündlich oder als Web-Konferenz geführt. Dabei werden Punkte wie Aus-/Weiterbildungsbestätigungen und Entsorgungsnachweise abgefragt.
    Auf dieser Basis erhält der Fachbetrieb ein Zertifikat mit befristeter Gültigkeit (i.d.R. 6 Monate).
    Nach Ende der Einschränkungen wird die Überwachungsprüfung vervollständigt und das Zertifikat „Fachbetrieb nach WHG“ wird mit voller Zeit Laufzeit ausgestellt.

     

    Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen im Bereich AwSV

    Die erforderlichen Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen für betrieblich verantwortliche Personen im Fachbetrieb nach WHG werden über die TÜV SÜD Akademie GmbH angeboten. Zu bestehenden Einschränkungen aufgrund der Einschränkungen während der Corona-Pandemie informieren Sie sich bitte hier.

Wie können wir Ihnen helfen?

WORLDWIDE

Germany

German

Global

Americas

Asia

Europe

Middle East and Africa