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Ab auf die Waage

TÜV SÜD/Wohnmobil/Beladung

TÜV SÜD/Wohnmobil/Beladung

25. Mai 2023

Das Schlüsselwort beim Packen eines Reisemobils heißt Zuladung. „Die ergibt sich aus der Differenz der zulässigen Gesamtmasse – in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 im Feld F2 eingetragen, im ehemaligen Fahrzeugschein im Ziffernfeld 15 – und dem Leergewicht (Feld G/Ziffer 14)“, erläutert Alexander Bausch von TÜV SÜD. Einen realistischen Wert zur tatsächlichen Leermasse liefert seit 2005 der Punkt G in der Zulassungsbescheinigung Teil 1. Hier werden zur Masse im fahrbereiten Zustand bereits Betriebsmittel wie Kraftstoff, Motoröl und Kühlmittel sowie fest eingebautes Zubehör hinzugerechnet. Dabei kann auch ein "Von-bis-Wert" angegeben werden. „Er zeigt, was das Modell im Serienzustand, beziehungsweise mit maximaler Ausstattung wiegt“, so Bausch. Je höher das Leergewicht des Fahrzeugs, desto schwieriger wird es in der Regel, das zulässige Gesamtgewicht einzuhalten.

Werden die Zuladungskapazitäten überschritten, drohen Bußgelder und in den bevorstehenden Hauptreisezeiten kontrolliert die Polizei erfahrungsgemäß verstärkt. Dabei können die Sanktionen die Reisekasse deutlich schmälern. Während hierzulande 235 Euro einkalkuliert werden müssen, kann es in Italien bis zu 1.700 Euro teuer werden.

Auch deshalb empfiehlt es sich vor der Reise, eine Fahrt auf eine Waage zu machen. „Sollte die Waage im roten Bereich stehenbleiben, können folgende Tipps helfen“, weiß der TÜV SÜD-Fachmann, „den Wassertank während der Fahrt leer lassen und auf Essens- und Getränkevorräte verzichten – die kann man vor Ort auffüllen.“

Doch man spart nicht nur Gewicht, indem man Entbehrliches zu Hause lässt. Bereits bei der Fahrzeugausstattung lässt sich das ein oder andere Kilo reduzieren: Eine Kassettenmarkise wiegt im Schnitt zwischen 30 und 40 Kilogramm, eine Rollmarkise ist mit rund zehn Kilo dagegen ein Leichtgewicht. Einsparpotenzial gibt es ebenso in der Küche: Statt Porzellangeschirr können Tassen und Teller aus Kunststoff zum Einsatz kommen. „Die sind leichter und zudem bruchsicher“, rät Bausch.

„Neben dem Gewichtsproblem offenbaren die Polizeikontrollen immer wieder auch mangelnde Ladungssicherung“, schildert der TÜV SÜD-Fachmann seine Erfahrungen. Mal stehen dann Laptops auf dem Tisch oder die Kaffeemaschine ist nicht gesichert. Solche Gegenstände verwandeln sich bereits bei einer starken Bremsung in gefährliche Geschosse „Deshalb: vor jedem Fahrtantritt noch mal einen prüfenden Blick ins Innere des Campers werfen und sicherstellen, dass alle Gegenstände gut gesichert sind“, rät Bausch.

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Pressekontakt: Vincenzo Lucá

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