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Presse und Medien

26. Juli 2022

Mit Kuscheltier und Keksen

Die Urlaubssaison hat begonnen. Nach den Zeiten pandemiebedingter Einschränkungen wird es viele Bundesbürger ins benachbarte Ausland ziehen, weil derzeit in ganz Europa praktisch keine Einschränkungen zum Schutz gegen Covid-19 mehr bestehen und keine Sonderregelungen für den Grenzübertritt mehr zu beachten sind. Dementsprechend wird auch in diesem Jahr das Auto wieder Urlaubsvehikel Nummer Eins sein. Gerade Familien bevorzugen erfahrungsgemäß die eigenen vier Räder. „Sind Kinder mit an Bord, sollte die Reise von Anfang an gut vorbereitet und sorgfältig plant werden, das spart letztendlich Zeit und Nerven“, legt Andrea Häußler von TÜV SÜD Eltern ans Herz, „und das geliebte Kuscheltier gehört auf jeden Fall ins Gepäck.“

Bei der Streckenkalkulation sollte bedacht werden, wie man die wärmsten Tageszeiten und die größten Staustrecken umgehen kann. Hilfreiche Hinweise geben Navi-Informationen, die Stauprognosen der Automobilclubs und die Meldungen im Verkehrsfunk. Wer am frühen Morgen startet, kann die kühleren Stunden ausnutzen. „Und bitte einkalkulieren“, erinnert die TÜV SÜD-Fachfrau, „viel häufiger als die Großen brauchen die Kleinen eine Pause, also mehr Zeit einplanen und rechtzeitig einen Zwischenstopp einlegen.“

Regelmäßiges Rasten erlaubt dem Nachwuchs, seinem natürlichen Bewegungsbedürfnis nachzugehen, während sich die Erwachsenen die Beine vertreten. Das kommt auch der Stimmung im Auto zugute, denn die Häufigkeit der ebenso legendären wie unvermeidbaren Fragen „Sind wir bald da?“ oder „Wie lange brauchen wir noch?“, lassen sich so deutlich reduzieren. Das "Wie" spielt bei den Zwischenstopps eine entscheidende Rolle, denn die Junioren müssen sich richtig austoben und frische Luft schnappen können. Nach jeweils zwei Fahrstunden und vor allem nach Stau- und Hitzestrapazen sollte eine Rast gemacht werden.

Bevor die Fahrt startet, gilt es noch einige Punkte zu beachten. „Ist die Sitzposition für das Kind bequem und die Rückhalteeinrichtung richtig justiert?“, so Häußler. Sind die Autotüren mit einer Kindersicherung versehen, sollte diese vor der Abfahrt aktiviert werden. Grundsätzlich sind Junioren auf der Rückbank am sichersten aufgehoben. Personen kleiner als 150 Zentimeter dürfen in Kraftfahrzeugen nur mit zusätzlichen Sitzerhöhungen oder Kindersitzen und angelegtem Gurt mitfahren. Zur Erinnerung: Ohne Deaktivierung des Beifahrer-Airbags ist die Nutzung von Reboarden-Babyschalen auf dem Beifahrersitz untersagt.

Unterwegs sind Ratespiele für die Unterhaltung von Kindern, aber ebenfalls der älteren Mitfahrer besser geeignet als elektronische Spiele. Vom Lesen oder Filmschauen auf Smartphone oder Tablet während der Fahrt ist abzuraten. Oft löst solcher Zeitvertreib Kopfschmerzen oder Übelkeit aus, eine Milderung stellt sich zumeist erst nach einer sehr ausgedehnten Pause ein. Wer bereits vor Reisebeginn an Kaugummis gegen Reisekrankheit aus der Apotheke gedacht hat, kann solche Beschwerden schneller lindern. „Gut geeignet als Ablenkung von der Monotonie einer Autofahrt sind Hörbücher“, schildert die TÜV SÜD-Expertin ihre Erfahrungen.

Als Marschverpflegung sollten leichte, fettarme Speisen wie Vollkornbrot, Müsliriegel, Obst und Gemüse eingepackt werden. Um den Durst zu löschen, kann man Getränke wie Früchtetees, Obstsäfte mit wenig Zucker oder Mineralwasser ohne Kohlensäure mitnehmen. „Die geliebte Tafel Schokolade und der Schokoriegel haben im Reisegepäck nichts zu suchen, denn sie schmelzen im Auto wie Eis in der Sonne“, rät Häußler. Eine bessere Alternative dazu sind Butterkekse oder Waffeln.

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Pressekontakt: Vincenzo Lucà

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