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Presse und Medien

27. Januar 2020

Das Auto trocken halten

Während der kälteren Monate herrscht oftmals Feuchtigkeit im Auto. Mal riecht es muffig, mal beschlagen die Scheiben und behindern die Sicht. Auf Dauer schadet Nässe der Technik und dem Interieur. „Um größeres Übel zu vermeiden, muss das Fahrzeug trockengelegt werden, dann heißt es Ursachenforschung betreiben“, rät Karsten Graef von TÜV SÜD in München.

Dazu sollte man die Fußmatten – wenn möglich – rausnehmen und etwa im Badezimmer austrocknen lassen. Autoteppichen kann effektiv mit Zeitungspapier die Nässe entzogen werden. „Am besten über Nacht ausgelegt lassen“, rät der TÜV SÜD-Fachmann: „Das Zeitungspapier saugt die Nässe im Fußraum auf.“ Katzenstreu, Salz oder Reis zeigen dieselbe Wirkung, nur ist das anschließende Aussaugen mühsam. Deshalb sind etwa alte Socken oder Beutel als Behälter probate Lösungen. Zudem gibt es in Baumärkten oder Bootszubehörhandel spezielle Entfeuchter. Bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt kann schließlich in einer trockenen Garage die Restfeuchtigkeit verschwinden.

„Ein probates, aber optisch etwas weniger schönes Mittel den Innenraum trocken zu halten, sind geriffelte Gummimatten“, erinnert der Fachmann. Die allerdings müssen regelmäßig vom Wasser befreit werden. Das kann ansonsten bei Heizungswärme verdunsten und sich dann an den Scheiben niederschlagen. Wer die Heizung stark aufdreht und gleichzeitig die Klimaanlage einschaltet, kann so Feuchtigkeit aus dem Auto bringen. „Die wird dadurch der Luft entzogen und nach draußen geführt. Das funktioniert aber nur bei Außentemperaturen bis minimal sechs Grad und bei noch nicht zu feuchtem Auto“, schildert Graef seine Erfahrungen.

„Um nicht auf Dauer ein feuchtes Auto zu besitzen, muss man die Ursachen finden“, weiß Graef: „Im besten Fall sind Matsch oder Schnee der Grund, also die Schuhe vor dem Einsteigen abklopfen.“ Nasse Kleidungsstücke oder Schirme können ebenso Feuchtigkeitsquellen sein. Entsprechend sollten sie nicht unnötig lange im Fahrzeug liegen bleiben. „Werden Lüftung, verstopfte Regenabläufe oder Innenraumfilter als Ursache des feuchten Übels vermutet, ist dies zumeist eine Aufgabe für die Werkstatt“, sagt der TÜV SÜD-Fachmann.

In Eigenregie hingegen kann man die Abläufe unter der Windschutzscheibe sowie an den Türen regelmäßig kontrollieren und von Laub und Schmutz befreien. Entlüftungsöffnungen im Kofferraum sollte man nicht zustellen. Sonst kann die Luft nicht zirkulieren. Laub zwischen Windschutzscheibe und Motorhaube sollte regelmäßig entfernt werden. „Die Dichtungen an Türen und Fenstern können ebenfalls eine Ursache für Feuchtigkeit sein“, gibt der TÜV SÜD-Fachmann zu bedenken und empfiehlt deshalb, die Dichtungen immer wieder mal zu säubern und mit einem Pflegemittel geschmeidig zu halten.

Auch der Einsatz der Klimaanlage hilft in der kalten Jahreshälfte. Sie entzieht der Innenraumluft Feuchtigkeit. Darüber hinaus werden mit dem Öl im Kältemittel Bauteile wie der Kompressor und Dichtungen geschmiert. „Deshalb macht es Sinn, in Herbst und Winter die Klimaanlage ab und an einzuschalten“, rät der TÜV SÜD-Fachmann.

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Pressekontakt: Vincenzo Lucà

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