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Presse und Medien

25. Februar 2021

Das erste eigene Auto – Sparen mit Bedacht

Das erste eigene Auto ist für viele Fahranfänger aus Kostengründen ein Gebrauchtwagen. „Das bedeutet, das Fahrzeug besitzt in der Regel nicht die neueste Technik, aber an der Sicherheit sollte nicht gespart werden“, rät Karsten Graef von TÜV SÜD in München. Andernfalls könne aus dem vermeintlich guten Angebot eine Geschichte mit Haken und Ösen werden. In den wohl meisten Fällen wird derzeit noch ein Auto mit einem Verbrennungsmotor in Frage kommen. Die ersten Großserienelektroautos mit Lithium-Ionen-Batterien kamen vor etwa 10 Jahren auf den Markt. Seitdem hat sich das Angebot stetig erweitert, so dass es heute ein akzeptables Angebot an gebrauchten E-Autos gibt. Aber: Ein Blick in die diversen Gebrauchtwagenportale zeigt, unter einem Preis von 8.000 Euro tut sich da sehr wenig. Wer dessen ungeachtet mit einem Stromer liebäugelt, sollte sich als Grundregel vor Augen halten: „Reichweite und Ladetechnologie müssen zu den Bedürfnissen passen und die Batterie entsprechend funktionstüchtig sein. Man sollte sich vor dem Kauf über die e-spezifischen Eigenschaften wie Ladeleistung, Batteriegröße, Ladearten informieren“, rät Graef.

Unverzichtbar sind für ihn Airbags sowie ein elektronisches Fahrdynamikregelsystem (z.B. ESP). Weitere Assistenzsysteme, wie Spurverlassenswarner, Kollisionswarner oder Müdigkeitswarner sind sinnvolle Hilfen und inzwischen auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt immer öfter zu finden. Meist gilt die Prämisse, je neuer das Fahrzeug, desto höher die Sicherheitsstandards und desto mehr wichtige elektronische Helfer unterstützen bei der Fahraufgabe.

Hat man ein Angebot nach seinem Geschmack entdeckt, sollte man sich vor dem Kauf fachmännischen Rat sichern. „Nur ein HU-Stempel reicht da nicht“, schildert Graef seine Erfahrungen: „Die Hauptuntersuchung hat hauptsächlich die Verkehrssicherheit zum Zeitpunkt der Prüfung im Blick und kann keine Aussage über den Wert oder die Funktionsgarantie eines Fahrzeugs treffen. Bei dem Gebrauchtwagenkauf empfiehlt sich daher, einen professionellen Gebrauchtwagencheck durchführen zu lassen.“

Rechtlich auf Nummer sicher geht man mit dem Erwerb eines Gebrauchten bei einem Händler. Der muss mindestens ein Jahr für Mängel des Fahrzeuges einstehen, die bereits bei der Fahrzeugübergabe vorgelegen haben. Aber Achtung, im ersten halben Jahr muss der Händler nachweisen, dass der Mangel bei Fahrzeugübergabe nicht vorlag, danach der Käufer. „Vielfach bieten Händler auch eine Gebrauchtwagengarantie mit weiteren Absicherungen an, die teilweise bereits mit im Kaufpreis enthalten ist oder aber zusätzlich erworben werden kann“, schildert Graef eine weitere Möglichkeit: „Ansprüche aus der gesetzlichen Sachmängelhaftung werden durch die Garantie nicht beeinflusst oder eingeschränkt.“ „Man sollte aber in jedem Fall sich die Garantiebestimmungen genau ansehen und sich über Garantieausschlüsse informieren“, legt der TÜV SÜD-Fachmann Gebrauchtwagen-Käufern ans Herz.

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Pressekontakt: Vincenzo Lucà

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