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TÜV SÜD: Den Weg in die globalen Märkte ebnen

Wer ein neues Fahrzeug oder Fahrzeugkomponenten für bestimmte Märkte zulassen möchte, hat die verschiedensten Regularien zu erfüllen. Selbst in den relevanten großen Märkten wie in den USA, Europa oder China gelten unterschiedliche Vorgaben. Als international anerkannter Prüfdienstleister mit Niederlassungen und Prüfeinrichtungen rund um den Globus unterstützt TÜV SÜD OEM sowie Tier-1 und Tier-2 beim Zugang zu den globalen Märkten und begleitet den gesamten Zulassungsprozess. Das Spektrum von Global Market Access (GMA) reicht von entwicklungsbegleitender Beratung und Dokumentenmanagement, über Testing und Typzulassung bis hin zu Conformity of production, COP und der Überwachung der Märkte durch stichprobenartige Nachprüfungen. GMA ist nur ein Thema von TÜV SÜD auf der IAA 2019, vom 22. bis 24. September in Frankfurt am Main. Weitere Themen in Halle 4.1: HAD, Intermodale Mobilität, Battery Testing, D.V.S. und PhotoFairy360°.

FMVSS für die USA, CCC in China, KMVSS in Südkorea, ADR in Australien, ECE in Europa – „Mit den sich weltweit rasant entwickelnden Märkten steigt auch die Zahl der Regularien für die Zulassung von Komponenten und Fahrzeugtypen immens an. Allein beim Thema Crash sind heute sieben Mal mehr Vorgaben zu beachten als noch 1980“, erläutert Wolfgang Schöner, Teamleiter für International Homologation Services bei TÜV SÜD. „Wir sind Partner der OEM im gesamten Entwicklungsprozess von der Konzeptphase bis zum SoP und darüber hinaus und zwar rund um den Globus.“ Basis für Global Market Access sind Niederlassungen und die Akkreditierung oder Anerkennung von TÜV SÜD als Designated Body auf der ganzen Welt. Mit eigenen Standorten beispielsweise in den USA, Indien, China, Korea oder in Singapur (ASEAN) erreicht TÜV SÜD alle relevanten Märkte und deckt weltweit Regularien rund um die Zulassung neuer Fahrzeugtypen ab. „Ein Gesicht für alle Märkte – das ist unser Angebot. Wir gestalten den Marktzugang so einfach und pragmatisch, wie nur irgend möglich“, sagt Schöner.

Regionale Kenntnisse öffnen die Märkte

Und dabei gehen die Experten weit über die rein regulatorischen Vorgaben hinaus. Denn für den tatsächlichen Erfolg am Markt zählen insbesondere auch regionale und marktspezifische Besonderheiten. So sind die ersten chinesischen Fahrzeuge, wie beispielsweise der Landwind X6, im europäischen Markt deshalb gefloppt, weil sie beim NCAP nie mehr als ein paar wenige Sterne bekommen haben. Sicherheitsmängel? Ein No-Go für den europäischen Markt! Die TÜV SÜD-Experten kennen sich in den Märkten aus. Sie nehmen jedes Projekt von Beginn an gemeinsam mit dem Hersteller unter die Lupe und führen so das Fahrzeug/die Komponenten nicht nur zur Typzulassung, sondern ebnen von vornherein auch den Weg für den Markterfolg. Schöner: „Wenn ich ein E-Auto in Südkorea verkaufen will, muss dort das Laden an jeder Laterne möglich sein. Wenn ich das weiß, statte ich das Auto von vornherein mit den entsprechenden Ladesystemen aus.“ Welche Regularien wo zu erfüllen sind und welche Eigenheiten rund um den Globus zu beachten sind, das haben die Fachleute in einer Datenbank zusammengefasst. Sie wird Kunden zukünftig einen Überblick über alle relevanten Voraussetzungen für die Zulassung von Fahrzeugen und Komponenten online bieten.

Neutralität schafft Vertrauen

Auch staatliche Behörden vertrauen der Expertise von TÜV SÜD. So setzen beispielsweise die südkoreanischen Behörden beim sensiblen Thema Abgasmessungen bei europäischen Fahrzeugen ganz auf die unabhängigen TÜV SÜD-Gutachten. Dazu hatten die Spezialisten des staatlichen Mess-Instituts K eco (Korean Environment Cooperation) und von TÜV SÜD in Ringversuchen die Messergebnisse verschiedener Fahrzeuge in Deutschland und Südkorea miteinander verglichen. So wurde die technologische Basis dafür geschaffen, die Autos für den koreanischen Markt zuvor in Deutschland messen zu können. Schöner: „Die Partnerschaft zwischen TÜV SÜD und K eco ist ein großes Plus für die Autohersteller in Europa. Sie haben mit uns einen unabhängigen Ansprechpartner rund um alle Fragen zu Zulassung und Zugang zum südkoreanischen Markt. Und wir sorgen umgekehrt für Vertrauen in europäische Autos bei den Südkoreanern.“

Mobilität rund um den Globus gestalten

Bei den Regularien rund um neue Technologien, wie etwa der Elektromobilität oder dem autonomen Fahren, sitzen die Fachleute von TÜV SÜD weltweit in allen wichtigen Gremien mit am Tisch und sorgen so dafür, dass Standards vereinheitlicht und Marktzugänge dadurch zukünftig erleichtert werden. Beispiel hochautomatisierte Fahrzeuge: TÜV SÜD ist europäischer Partner in der International Alliance for Mobility Testing and Standardization (IAMTS). Gemeinsam mit der Society of Automotive Engineers International (SAE), dem China Automotive Technology and Research Center (CATARC), dem Shanghai Intelligent Automotive Center (SIAC) und dem International Transportation Innovation Center (ITIC) setzten sich die Fachleute von TÜV SÜD dafür ein, global standardisierte Testmethoden und einheitlich anerkannte Standards zum automatisierten Fahren zu entwickeln und zu harmonisieren. Denn der Bedarf nach zuverlässigen, vorhersehbaren und reproduzierbaren Tests für intelligent vernetzte Fahrzeuge (Intelligent Connected Vehicles, ICV) über geografische und regulatorische Grenzen hinweg wächst weltweit. IAMTS will die komplexen Informationen, die global aus Test- und Verifikations- sowie Validierungsmethoden abgeleitet werden, zusammenführen und auf dieser Basis die Entwicklung von Testmethoden, Testszenarien und Methoden zur Validierung für intelligent vernetzte Fahrzeuge beschleunigen. Dazu Wolfgang Schöner: „TÜV SÜD wird sein Expertenwissen für die Sicherheitsprüfung und Validierung automatisierter und vernetzter Fahrzeuge gezielt einbringen, um die Zukunft der Mobilität weltweit aktiv mitzugestalten und das Vertrauen der Gesellschaft in das automatisierte Fahren zu stärken.

Weitere Informationen zum IAA-Auftritt von TÜV SÜD gibt es hier.

Pressekontakt: Vincenzo Lucà

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