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Aufwärts mit der richtigen Technik

Ein Ausflug in die Berge zählt für viele zu den Wintervergnügungen. Mal geht es zum Skifahren, mal zum Wandern. „Allerdings sollte man für den Trip in ungewohntes Terrain einiges beachten“, gibt Marcellus Kaup von TÜV SÜD zu bedenken. Das beginnt mit der richtigen Fahrtechnik und endet mit dem passenden Zeitpunkt zum Anlegen der Schneeketten.

„Bergpassagen sollte man besonders vorausschauend passieren“, legt Kaup Autofahrern ans Herz, „denn hinter der nächsten Kehre können unversehens Busse, Autos oder Radfahrer, aber auch Hindernisse oder Kühe auftauchen.“ In Deutschland ist es erlaubt, vor engen, nicht einsehbaren Kurven zu hupen, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen. In anderen Ländern gibt es mitunter andere Regeln. „Zweckmäßigerweise sollte man sich über die Verkehrsregeln vor Fahrtantritt erkundigen“, rät der TÜV SÜD-Fachmann. Entsprechende Informationen liefern die Webseiten der Autoclubs oder der jeweiligen Botschaft. Verschieden reglementiert ist beispielsweise das Ausweichen auf engen Straßen: Ob das herauf- oder das hinunterfahrende Fahrzeug zurücksetzen muss, ist von Land zu Land unterschiedlich.

„Grundsätzlich empfiehlt es sich, das Anfahren an Steigungen etwas zu üben“, empfiehlt der TÜV SÜD-Fachmann, „besonders ein vollbepacktes Fahrzeug reagiert da ungewohnt.“ Zu den Fahrtvorbereitungen gehört überdies, sich über die Befahrbarkeit der Strecke, insbesondere bei Pässen zu informieren. „Die Hauptrouten lassen sich problemlos im Internet recherchieren“, weiß Kaup. Im Winter können Bergstraßen durch Schnee oder Lawinengefahr gesperrt sein, im Sommer durch Erdrutsche.

Fahrtechnisch regt der TÜV SÜD-Fachmann an, „beim Bergauffahren einen niedrigen Gang zu wählen, damit das Fahrzeug beim Gas geben sofort beschleunigt und wählen Sie zur Talfahrt grundsätzlich den gleichen Gang wie zuvor beim Herauffahren.“ Einkalkulieren sollte man überdies, dass der Bremsweg bergab länger ist als in der Ebene und sich der Überholweg bergauf verlängert. Im Augenmerk sollte man auch die Tankanzeige halten. „In Gebirgsregionen gibt es weniger Tankstellen, und die liegen nur selten oben auf dem Berg“, schildert Kaup seine Erfahrungen.

Werden Schneeketten nötig oder vorgeschrieben, zum Anlegen der Ketten einen ebenen Platz suchen, gegebenenfalls Pannendreieck aufstellen. Immer wieder ist der Fehler zu beobachten, dass die Ketten zu spät montiert werden. Steckt das Fahrzeug erst einmal fest, kommt Hektik auf. Wohlmöglich wird sogar der Verkehr gestoppt. „Nützlich für die Montage sind eine wasserfeste Unterlage zum Hinknien sowie ein paar Arbeitshandschuhe“, so der TÜV SÜD-Fachmann.

 

Pressekontakt: Vincenzo Lucá

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