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TÜV SÜD hilft bei der Wahl der richtigen Babytragehilfe 

Frisch gebackene Eltern möchten mit ihrem Nachwuchs alles richtig machen. Wer ohne Kinderwagen oder Buggy mit Baby mobil sein möchte, wählt häufig die Alternative Babytragehilfe. Viele Eltern schätzen die Flexibilität wie die Hände für andere Tätigkeiten frei zu haben, das ungehinderte Fortbewegen in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch die beruhigende Wirkung des Tragens auf das Baby. Das Angebot an Komforttragen oder Tragetüchern ist riesig. TÜV SÜD-Experte Robert Ziegler weiß, wie das Baby sicher getragen und der Rücken der Eltern geschont werden kann.

Ob Komforttrage oder Tragetuch, ein Pluspunkt der Tragehilfen ist die Haltung des Kindes. Hebt man ein Baby hoch, baut es Körperspannung auf und zieht dabei die Beinchen an. Diese sogenannte Froschstellung sollte auch beim Tragen im Tuch oder in der Trage eingenommen werden. Die orthopädisch korrekte Tragehaltung schont die Hüfte. Durch die große Flexibilität der Tragehilfen kann das Kind bei den meisten Aktivitäten der Eltern hautnah mit dabei sein. Auch die allgemeine Entwicklung kann durch das Tragen schon in den ersten Monaten nach der Geburt gefördert werden, denn das kindliche Gehirn wird vermehrt mit Entwicklungsreizen versorgt. Auch schult das Baby seine Gleichgewichtsorgane, weil jede Bewegung des Tragenden eine Gegenbewegung des Kindes hervorruft. Zudem beruhigt der enge Körperkontakt den Nachwuchs und sorgt für eine enge Bindung.

Babytrage oder Tragetuch?

„Ob man sich für eine Babytrage oder ein Tragetuch entscheidet, hängt von der Häufigkeit des Einsatzes ab, und davon, ob verschiedene Menschen die Trage oder das Tuch nutzen“, so Robert Ziegler, TÜV SÜD-Experte. Komforttragen verfügen über Schnallen, die dem Träger angepasst werden und schnell einsatzbereit sind. Ist das Elternpaar unterschiedlich groß, müssen die Gurte jedes Mal wieder angepasst werden. Ist das Baby noch sehr klein, gibt es für den sicheren Transport Einlegekissen und eine Kopfstütze. Die ist besonders in den ersten Wochen wichtig, da ein Baby seinen Kopf nicht selbst halten kann.

„Eltern sollten neben der Gesundheit des Babys aber auch an die eigene denken. Eine gut passende und rückenschonende Form der Trage macht sich bezahlt, denn der Nachwuchs legt in den ersten Monaten einige Kilos an Gewicht zu“, rät Robert Ziegler. Dabei ist es wichtig zu prüfen, für welchen Alters- und Gewichtsbereich des Kindes die Tragen zugelassen sind. Die Herstellerangaben in der Bedienungsanleitung müssen darüber Aufschluss geben. Einige Babytragen wachsen mit und lassen sich jederzeit an die Bedürfnisse des Kindes anpassen.

Das Angebot der Stoffe ist sehr vielfältig, und geht von Naturmaterialien wie Baumwolle bis zu synthetischen Materialien. Jedoch sollten Aspekte wie Empfindlichkeit und Komfort für das Kind beachtet werden. Ein robuster und unempfindlicher Stoff erleichtert den täglichen Gebrauch. Die Waschanleitung des Herstellers ist unbedingt zu beachten. Bei falscher Pflege kann es zu gefährlichen Beschädigungen an der Trage kommen.

Die Alternative stellen Tragetücher dar. Sie sind besonders weich und anschmiegsam und lassen sich vielfach verwenden. Das klassische Modell wird geknotet, eine Variante sind sogenannte Slingtücher. Diese verfügen über einen Doppelring, der verschiedenste Tragekombinationen ohne Knoten bietet. Das Anlegen des Tragetuchs lassen sich Eltern am besten von einem Profi im Fachhandel oder einer Hebamme erklären. Aber mit etwas Übung ist das Verknoten und sichere Anlegen schnell gelernt. In jedem Fall ist es ratsam, die Tragehilfe oder das Tragetuch vor dem Kauf auszuprobieren und den perfekten Sitz für das Baby und die Träger zu testen.

Sicherheitshinweise

Modelle mit unabhängigen Sicherheitsprüfzeichen wie dem GS-Zeichen mit dem TÜV SÜD Oktagon sind sehr stabil, schwer entflammbar und die Ausgangsmaterialien wurden im Auftrag des Herstellers auf Schwermetalle und andere chemische Stoffe geprüft, die der Entwicklung von Kleinkindern schaden können. Die Vergabe der Sicherheitsprüfzeichen erfolgt nach eingehender Prüfung der Produkte stets nach den neuesten Standards für Sicherheit. Rücken- und Kindertragen mit und ohne Gestell sowie sämtliche Trageeinrichtungen wie Babytücher oder Slings werden regelmäßig nach DIN Normen geprüft. Diese werden ständig überarbeitet und den neuesten Sicherheitsanforderungen angepasst.

Folgende Punkte sind zu beachten:

  • Regelmäßiges Prüfen der Tragen auf Schäden.
  • Keine Benutzung von beschädigten Tragen.
  • Auf die empfohlene Trageweise achten, um Haltungsschäden zu vermeiden.
  • Bei Frühgeburten oder gesundheitlich beeinträchtigten Säuglingen Rücksprache mit dem Kinderarzt halten, ob die Verwendung einer Trage oder eines Tuchs möglich ist.
  • Keine sportlichen Aktivitäten wegen zu hoher Unfallgefahr.
  • Tragen sind kein Spielzeug. Kinder können sich durch die Tragegurte verletzen.

Beim Kauf einer Tragehilfe sollte das Augenmerk auch auf das Zubehör gelegt werden. Wichtig ist beispielsweise ein Sonnen-, Regen- oder Windschutz bzw. bei kalten Temperaturen sollte das Kind geschützt unter der Jacke getragen werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Pressekontakt: Dirk Moser-Delarami

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