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Sachverständige Kfz-Prüfung

#FutureInYourHands

Die leidenschaft zum beruf machen

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Als anerkannte Sachverständige bei TÜV SÜD prüft Sarah Bristiel alle möglichen Fahrzeuge – vom Pkw bis zum schweren Lkw. Neben ihrem Beruf hat sie eine außergewöhnliche Leidenschaft entdeckt: den Automobil-Rennsport. 

Sarah Bristiel ist den ganzen Tag in Werkstätten bei Kunden und nimmt Hauptuntersuchungen ab – das tut sie als amtlich anerkannte Sachverständige. Zu ihren Aufgaben zählen aber auch die Erstellung von Fahrzeuggutachten und die Abnahme von Umbauten. Besonders gerne arbeitet sie an Nutzfahrzeugen. Außerdem liebt sie Oldtimer und alles, was mit Tuning zu tun hat. 

Sie hat an einer Dualen Hochschule Allgemeine Mechatronik studiert und 2014 ihren Abschluss als Bachelor of Engineering gemacht. „Das Studium vereint Wissen aus der E-Technik mit Maschinenbau und Informatik, das hat mir sehr gut gefallen“, erklärt sie rückblickend. Und woher kommt die Begeisterung für Fahrzeuge? Da muss Sarah Bristiel nicht lange überlegen und erzählt die Geschichte mit dem Golf 3. Ihr damaliges Studentenauto fand beim Prüfer keine Gnade und musste zunächst repariert werden, erinnert sie sich. „Ein Bekannter hat mir damals geholfen, wir haben die defekten Teile selbst ausgetauscht und beim zweiten Anlauf habe ich die TÜV-Plakette dann auch bekommen“, erklärt sie. „Damals – das ist jetzt etwa acht Jahre her – ist mir die Idee gekommen, dass ich nach meinem Studium zu einer Prüforganisation gehen könnte.“ 

 

Im Januar 2015 fing Sarah Bristiel bei TÜV SÜD an. Zunächst absolvierte sie die einjährige interne Ausbildung zur Prüfingenieurin, die Anerkennung als Sachverständige folgte erst danach. Die Hauptuntersuchung an der Prüfstelle ist den Sachverständigen vorbehalten, der Prüfingenieur darf sie nur im Außendienst in den Prüfstützpunkten abnehmen. Weitere Aufgaben sind die Abgasuntersuchung, Oldtimer-Gutachten und Abnahmen von Anbauten an Fahrzeugen.

Die praktische Ausbildung in der Prüfstelle erfolgt durch die Anleitung der Lehrer vor Ort. Die Theorie wird im Blockunterricht am Ulmer Schulungszentrum vermittelt. „Man darf in der Ausbildungszeit auch Prüfer im Außendienst begleiten, um die Kunden kennenzulernen“, ergänzt Sarah Bristiel. 

Ihre Begeisterung für Autos kommt der Sachverständigen im Arbeitsalltag sehr entgegen: „Sonst wäre das ja der falsche Beruf“, sagt sie scherzhaft. Reparaturen am eigenen Auto durchzuführen ist das eine, selbst auf der Rennstrecke zu sein etwas ganz anderes. Seit einigen Jahren sammelt sie Rennerfahrung im Amateurbereich. Und da gerät sie ins Schwärmen: Zusammen mit einem Freund fährt sie am Nürburgring Gleichmäßigkeitsprüfungen, anfangs nur als Beifahrerin und neuerdings auch am Steuer. „Als ich zum ersten Mal mitgefahren bin, war es um mich geschehen“, erzählt sie begeistert. Bei den Gleichmäßigkeitsprüfungen geht es darum, die Runden auf der Strecke immer in der gleichen Zeit zu fahren. Bei ihr klappt das offenbar sehr gut: Im vergangenen Jahr landete das Team auf Platz 2 der Gesamtjahreswertung von weit über 100 Teams. 

Quelle: Auto Service Praxis

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