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Was bedeutet REACH?

Neuregelung des europäischen Chemikalienrechts

Durch die EU-Chemikalienverordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) verändert sich das europäische Chemikalienrecht grundlegend.

Die Verantwortung für den sicheren Umgang mit Chemikalien geht von den staatlichen Stellen weitgehend auf die Hersteller, Importeure und Anwender über. REACH muss nicht in nationales Recht umgesetzt werden, sondern gilt unmittelbar in allen Ländern der EU. Die Umsetzung erfolgt durch die jeweils national zuständigen Behörden und die neu gegründete Europäische Agentur für chemische Stoffe (ECHA) in Helsinki.

Zahlreiche Unternehmen sind erstmals direkt von den Regelungen des Chemikalienrechts betroffen. Dies gilt insbesondere für nachgeschaltete Anwender, die entweder umfassenden Informationspflichten innerhalb der Lieferkette nachkommen oder sich selbst an der Registrierung beteiligen müssen.

Die Registrierungs- und Zulassungsverfahren starteten mit einer Vorregistrierungsphase.

Nicht registrierte chemische Stoffe und Gemische, die solche enthalten, dürfen nach Ablauf der jeweiligen Fristen innerhalb der EU nicht mehr verwendet werden.

Wer sicherstellt, dass auch unter REACH Zulieferung und Absatz ungestört weiterlaufen können, erhöht seine Marktchancen gegenüber Wettbewerbern, denen diesbezüglich Versäumnisse unterlaufen.

Aus den Neuregelungen erwachsen zudem Einsparpotenziale beim Arbeitsschutz und beim innerbetrieblichen Umweltschutz. So kann beispielsweise die Erstellung von eigenen Sicher heitsdatenblättern bei nachgeschalteten Anwendern entfallen, wenn die vorgesehene Anwendung eines Stoffes bei der Registrierung durch den Hersteller berücksichtigt worden ist. Einem intensiven Informationsaustausch entlang der Lieferketten kommt deshalb zur Nutzung von Chancen und bei der Minimierung von Risiken besondere Bedeutung zu.

Nächste Schritte in der Neuordnung

Am 01. Juni 2007 trat die neue EU-Chemikalienverordnung REACH in Kraft, mit der das europäische Chemikalienrecht grundlegend geändert wurde. Nun sind innerhalb bestimmter Fristen Registrierungen chemischer Stoffe bei der "Europäischen Agentur für chemische Stoffe" (ECHA) vorzunehmen. Nicht registrierte Stoffe und Gemische, die solche enthalten, dürfen nach Ablauf der jeweiligen Fristen innerhalb der EU nicht mehr verwendet werden. Erstmals sind neben den Herstellern auch Importeure und Anwender von Stoffen und Gemische direkt betroffen.

Das Motto von REACH "Ohne Daten kein Markt" wirkt bedrohlich. Zudem treten schrittweise umfangreiche Verpflichtungen zur Kommunikation in der Lieferkette und zur ECHA in Kraft. Sicherheitsdatenblätter müssen sukzessive geändert werden.

Das neue Regelwerk ist sehr komplex. Es enthält zahlreiche Ausnahmen und Sonderregelungen. Die Anzahl der Hilfsmittel, die seitens der EU zur Umsetzung von REACH publiziert werden, wächst ständig. TÜV SÜD verfolgt kontinuierlich die Entwicklung und Bereitstellung der angekündigten Hilfsmittel sowie die Praxis der Umsetzung von REACH innerhalb der EU. Daraus leiten wir Handlungsempfehlungen mit der Zielsetzung ab, erforderliche Aktivitäten fristgerecht zu erledigen und unnötige Aktionen zu vermeiden.

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