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Informationspflichten über Stoffe in Erzeugnissen - SVHC

Lieferanten

Für alle Lieferanten gilt:

Falls ein Erzeugnis einen besonders Besorgnis erregenden Stoff („SVHC“) in mehr als 0,1 % (w/w) enthält, ist der Lieferant nach Artikel 33 REACH-VO dazu verpflichtet, die ihm vorliegenden, für eine sichere Verwendung des Erzeugnisses ausreichenden Informationen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Mindestens der Name des Stoffes ist anzugeben. Diese Pflicht besteht für einen Lieferanten übrigens auch gegenüber einem Endverbraucher, falls dieser ein solches Ersuchen an ihn richtet.


Hersteller und Importeure

Für Hersteller und Importeure gilt zudem:

Befinden sich in den Erzeugnissen SVHC, müssen diese bei der ECHA angemeldet werden,

  • wenn diese Stoffe noch nicht für diesen Verwendungszweck registriert worden sind und

  • der Stoff in den Erzeugnissen mit mehr als 0,1 % (w/w) enthalten ist und

  • der Stoff mit mehr als 1 Tonne pro Jahr in diesen Erzeugnissen eingesetzt wird.

Händler

Für Händler, die Erzeugnisse innerhalb der EU einkaufen, gilt:

Da Sie weder Hersteller noch Importeur von Stoffen sind, haben Sie mit der Registrierung der Stoffe in Ihren Erzeugnissen rein rechtlich nichts zu tun. Alle Registrierungs- und Anmeldepflichten liegen bei Ihren Lieferanten. Sie müssen Ihrerseits die erhaltenen Informationen nach Artikel 33 REACH-VO nur an Ihre Kunden weitergeben. Dennoch sollten Sie misstrauisch werden, wenn die Erzeugnisse beispielsweise einen deutlichen Geruch verströmen, Abriebspuren hinterlassen, also offenkundig Stoffe freigesetzt werden, oder ein Erzeugnis aus Kunststoff angeblich keinen Weichmacher enthält. Im Zweifelsfall erkundigen Sie sich bei Ihrem Lieferanten, welche Stoffe enthalten sein könnten und ob diese REACH-konform registriert bzw. angemeldet worden sind.

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