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Industrie 4.0 Readiness Index

Mit dem TÜV SÜD Industrie 4.0 Readiness Index in Richtung Industrie 4.0 starten. Ein einheitliches, robustes Framework unterstützt Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation – nachhaltig und skalierbar.

  • Unsere Experten lernen Sie in Vor-Ort-Workshops in wenigen Tagen intensiv kennen
  • Sie haben Priorität bei uns: Zügige Umsetzung Ihres Projektes
  • Viel Erfahrung durch über 200 Assessments weltweit


Was sind Industrie 4.0, das „Industrial Internet of Things“ (IIoT) und der Smart Industry Readiness Index?

Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange: Das Industrial Internet of Things (IIoT), auch als Industrie 4.0 bekannt, ist der Innovationstreiber in der Fertigungsindustrie. Die Digitalisierung der Produktion und sämtlicher vor- und nachgelagerter Prozesse verspricht wichtige Vorteile im Wettbewerb, national wie international. Die Basis für Industrie 4.0 sind Softwareplattformen, smarte Maschinen, Daten und Vernetzung – die die virtuelle und reale Welt verschmelzen. Geschäftspartner und Kunden lassen sich im IIoT direkt in die Produktion und die zugehörigen Prozesse einbinden. Zudem entstehen durch die Digitalisierung ganz neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen – dank umfangreicher Daten und intelligenter Geräte. Damit birgt die Digitalisierung der Fertigungsindustrie riesige Potenziale für kleine Unternehmen, den Mittelstand und große Konzerne. In Deutschland unterstützen etwa das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die digitale Transformation der Industrie mit Förderprogrammen.

 

Die intelligente Fabrik

Mit Lösungen und Technologien rund um Big Data, Machine Learning, den digitalen Zwilling, künstliche Intelligenz und Predictive Analytics versuchen produzierende Unternehmen, einen optimalen Grad an Flexibilität und mehr Wirtschaftlichkeit zu erreichen sowie vollständig vernetzte Prozesse zu schaffen – eine Smart Factory, die intelligente Fabrik. Das Ergebnis: eine flexible, dynamische und äußerst effiziente Produktion. Maschinen kommunizieren direkt miteinander und tauschen permanent Daten mit den jeweiligen Softwareplattformen aus. In Zukunft steuert künstliche Intelligenz Maschinen weitgehend autonom. Damit die heimische Industrie aus dieser vierten industriellen Revolution als Gewinner hervorgeht, gilt es jetzt, sich fit für die Zukunft zu machen und ausreichend Energie darauf zu verwenden, die neuen Möglichkeiten durch das Internet und Daten – das Öl des 21. Jahrhunderts – zu nutzen.

 

Vernetzung und Daten

Einige der Schlüsselkonzepte von Industrie 4.0 sind heute nur deshalb umsetzbar, weil sich Informationstechnologie mit Betriebstechnik sinnvoll kombinieren lässt – wie Datenanalysen, Robotertechnik und drahtlose Kommunikation. Damit entstehen intelligente Netzwerke, die autonom miteinander interagieren können, sowie Innovationen im Bereich zentraler Steuerungssysteme für Produktionsanlagen, die es ermöglichen, Entscheidungen dezentral zu treffen. Produzierende Unternehmen verfügen meist über verschiedene, internationale Standorte und müssen ihre Fabriken für die Industrie 4.0 über Ländergrenzen hinweg fit machen. Möglich wird das durch das Internet. Sind beispielsweise Zulieferer mit den Systemen und Maschinen des OEMs vernetzt, entfällt eine umfangreiche Lagerhaltung, und Abweichungen sowie Ausfälle in der Produktion werden von künstlicher Intelligenz (KI) direkt und in Echtzeit gemanagt. KI kann bei Bedarf zum Beispiel die Geschwindigkeit von Produktionsstraßen drosseln.

 

Startpunkt TÜV SÜD Industrie 4.0 Readiness Index

Für die Digitalisierung von produzierenden Unternehmen gibt es keine Blaupause. Einen Startpunkt in die – unumgängliche – Transformation bietet der TÜV SÜD Industrie 4.0 Readiness Index. Dieses Diagnosewerkzeug gibt tiefe Einblicke in die wichtigsten Konzepte rund um Industrie 4.0 bzw. IIoT und erhebt darüber hinaus, wie weit Unternehmen auf ihrer Reise zur Industrie 4.0 und der digitalen Transformation ihrer Produktionsanlagen und Fabriken fortgeschritten sind – hinsichtlich ihrer Prozesse, Technologien und Organisation.

Der Industrie 4.0 Readiness Index wurde gemeinsam von TÜV SÜD und dem Singapore Economic Development Board entwickelt. Er ist angelehnt an das RAMI 4.0 (Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0) und wurde von renommierten IIoT-Experten aus Wirtschaft und Forschung weltweit auf Herz und Nieren geprüft und validiert. Um sicherzustellen, dass er in der Praxis einfach anzuwenden ist, wurde er sowohl in kleinen Betrieben, im Mittelstand als auch in multinationalen Konzernen verschiedenster Branchen getestet – von Chemie und Biomedizin über Elektronik bis hin zur Luftfahrtindustrie.

 

Wie profitieren Unternehmen vom Industrie 4.0 Readiness Index?

  • Ein einheitliches, gemeinsames Verständnis vom Begriff Industrie 4.0 – das große Ganze wird in einzelne verständliche, umsetzbare Bausteine aufgeteilt und der Nutzen für das Unternehmen sicht- und spürbar gemacht.
  • Mit voller Kraft in die Transformation starten – auf Basis der Analyse von gegenwärtigen Prozessen, Systemen und Strukturen.
  • Die umfangreichen Potenziale von Industrie 4.0 erschließen – Schritt für Schritt mit zielgerichteten Konzepten, die das Geschäftsergebnis nachhaltig verbessern.

 

Was macht den Industrie 4.0 Readiness Index für Fertigungsunternehmen so interessant?

Viele Fertigungsunternehmen finden, dass es dem Ausdruck Industrie 4.0 an Griffigkeit fehlt – und er vor allem eins ist: ein Modewort. Gerade deshalb ist es wichtig, eine einheitliche Definition und ein Verständnis von Industrie 4.0 zu etablieren und das große Ganze in einzelne verständliche, umsetzbare Bausteine und Konzepte herunterzubrechen, um damit den Nutzen der Digitalisierung für das Unternehmen spürbar zu machen.

In einem ersten Schritt müssen Unternehmen die Bereiche identifizieren, in denen das größtmögliche Potenzial einer Transformation steckt. Der Industrie 4.0 Readiness Index definiert die Unternehmensbereiche (sogenannte Dimensionen) und zeigt schonungslos, wie weit einzelne Fabriken im Bereich Industrie 4.0 und der digitalen Transformation fortgeschritten sind: Dazu analysiert der Index die tragenden Säulen des Unternehmens, anhand derer sich der aktuelle Leistungsstand der eigenen Produktionsanlagen sehr detailliert ermitteln lässt. Das Ergebnis zeigt deutlich, an welchen Stellen angesetzt werden muss. So können Unternehmen zielgerichtet, Schritt für Schritt die Digitalisierung umsetzen und einen spürbaren Mehrwert für die Zukunft schaffen.

 

Welche Services bietet TÜV SÜD rund um Industrie 4.0?

Unsere Experten führen das Assessment vor Ort durch, um den Industrie-4.0-Reifegrad des Kunden anhand der Prozesse, Technologien und Organisation zu bestimmen. Unser Ansatz ist sehr robust in Theorie und Praxis und lässt sich auf Unternehmen aller Größen – egal ob kleiner Betrieb, Mittelstand oder Konzern – und Branchen anwenden. TÜV SÜD hat bereits mit Hunderten solcher Assessments den Entwicklungsstand in Sachen Digitalisierung und Industrie 4.0 von multinationalen Konzernen, aber auch von KMU erfolgreich überprüft.

 

Wie ist der konkrete Ablauf?

Die Index-Bewertung wird von den TÜV SÜD-Experten im Rahmen zweier halbtägiger Workshops vorgenommen. Um ein gemeinsames Verständnis und einen einheitlichen Wissensstand zu schaffen, gibt es vor dem ersten Workshop eine kurze Telefonkonferenz. Anschließend erhalten alle Teilnehmer wichtiges Infomaterial rund um Industrie 4.0 und den konkreten Nutzen, den das IIoT bringen kann. Im Workshop veranschaulichen die TÜV SÜD-Experten die Grundprinzipien des Assessments, erklären die Ziele und die Bedeutung jeder Unternehmensdimension und helfen bei der Evaluation der insgesamt 16 Dimensionen. Im zweiten Workshop werden gemeinsam die vielversprechendsten Initiativen identifiziert und vorbereitet, damit Unternehmen direkt in die praktische Projektumsetzung gehen können. Auch hier unterstützt TÜV SÜD mit seinen Branchenexperten aus den entsprechenden Fachgebieten. 


Warum TÜV SÜD?

TÜV SÜD verfügt über ein breites Know-how rund um die Fertigungsindustrie und um das Thema Prozessoptimierung. Damit ist sichergestellt, dass eine vollständige und präzise Betrachtung aller relevanter Dimensionen erfolgt. Wir bewahren unsere Kunden somit nicht zuletzt vor der berüchtigten „Technologiefalle“ –, denn die beste Technik führt nicht zum Erfolg, wenn Prozessdesign und die Mitarbeiterentwicklung außer Acht gelassen werden.


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