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2018 - Neues aus dem Bildungswesen

Juni 2018


Neue Bundesdurchschnittskostensätze (BDKS) wurden zum 01. Juni 2018 von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht

Neue Bundesdurchschnittskostensätze für Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (AbE) als auch für Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung (FbW) veröffentlicht.

Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht jährlich jeweils zum 01. Juni des Jahres die durchschnittlichen Kostensätze für Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung als auch für Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung (s. § 3 Abs. 2 AZAV). Die aktuell gültigen Bundes-Durchschnittskostensätze (B-DKS) sind auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht. www.arbeitsagentur.de/bildungstraeger/akkreditierung-zulassung

Die neuen B-DKS finden Anwendung für alle Maßnahmen, deren Antrag auf Zulassung bei einer fachkundigen Stelle ab dem 01. Juni 2018 eingereicht werden. Alle Anträge auf Zulassung einer Maßnahme, die bis zum 31. Mai 2018 bei uns als Fachkundigestelle eingereicht wurden, unterliegen dem bisherigen B-DKS mit dem Stand 01. Juni 2017.

Bemerkung FKS: Bitte beachten Sie diese Informationen und nutzen Sie die neuen Anträge und Formulare auf unserer Internetseite: www.tuvsud.com/de/auditierung-und-systemzertifizierung/gesundheitswesen/bildung-und-schule/azav

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.arbeitsagentur.de.


Neue Meldelisten der TÜV SÜD Management Service aufgrund der neuen Bundesdurchschnittskostensätze (B-DKS) der BA

Neue Meldelisten auf der Internetseite verfügbar

Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der neuen Bundesdurchschnittskostensätze der BA haben wir als Fachkundigestelle unsere Formulare und Dokumente mit den aktuellen Daten überarbeitet. Diese sind auf unserer Internetseite verfügbar.

Bemerkung FKS: Bitte nutzen Sie die neuen Anträge und Formulare auf unserer Internetseite: www.tuvsud.com/de/auditierung-und-systemzertifizierung/gesundheitswesen/bildung-und-schule/azav


Klarstellung zur Trennung von Maßnahmenziele bei der Zulassung von Maßnahmen der Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach § 45 SGB III

Eine korrekte Zuordnung zu den einzelnen Maßnahmenzielen ist zwingend notwendig und eine Kombination von mehreren Maßnahmenzielen innerhalb einer Maßnahme ist nicht vorgesehen.

Gemäß § 179 Abs. 2 SGB III ist die Bundesagentur für Arbeit verpflichtet, die Bundesdurchschnittskostensätze für jedes einzelne Maßnahmenziel nach § 45 Abs. 1 SGB III zu ermitteln. Eine korrekte Zuordnung zu den einzelnen Maßnahmenzielen gem. § 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-5 SGB III ist somit zwingend erforderlich, damit die Bundesagentur für Arbeit der Verpflichtung zur jährlichen Ermittlung und Veröffentlichung der durchschnittlichen Kostensätze für Maßnahmen zur Aktivierung und Eingliederung nachkommen kann.

Eine Kombination mehrerer Maßnahmenziele ist nicht vorgesehen, da dies die Validität der Bundes-Durchschnittskostensätze gefährdet. Darüber hinaus ist seit dem 20.04.2018 eine zeitgleiche Ausgabe von mehreren Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheinen unterschiedlicher Zielrichtungen des § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III durch die Vermittlungsfachkräfte in beiden Rechtskreisen grundsätzlich möglich. Dies erübrigt eine bis dato erforderliche zweite Vorsprache der Kundinnen und Kunden des Rechtskreises SGB III beim jeweiligen persönlichen Ansprechpartner vor Ort. Die Möglichkeit der Zulassung von Maßnahmenbausteinen bleibt aber dabei unberührt. Die Gesamtmaßnahme, die sich aus der Kombination von Maßnahmenbausteinen ergibt, benötigt in den Monatsmeldelisten keine Zielzuordnung. Allerdings ist zu gewährleisten, dass die Kosten der Maßnahmenbausteine für das jeweilige Maßnahmenziel nach § 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 5 SGB III ausgewiesen und damit einem konkreten Ziel zugeordnet sind.

Fazit FKS: Bitte achten Sie in der Zukunft verstärkt darauf, dass die einzelnen AbE-Maßnahmen und Maßnahmenbausteine klar einer konkreten Zielsetzung zugeordnet werden können. Eine inhaltliche Vermischung von verschiedenen Zielsetzungen ist nicht erwünscht. Verschiedene Maßnahmenbausteine sind dabei eine gute Möglichkeit, den verschiedenen Zielsetzungen gerecht zu werden und dies auch entsprechend in den Maßnahmen abzubilden.


Verwendung des aktuellen Kurzfragebogen der Bundesagentur für Arbeit bei FbW- und AbE-Maßnahmen

Die Bundesagentur für Arbeit bittet darum, grundsätzlich den aktuellen Kurzfragebogen bei einer Beantragung zu verwenden.

Wir möchten Sie als Fachkundigestelle ebenfalls bitten, immer auf die aktuelle Version des Kurzfragebogens zurückzugreifen und diesen bei der Bundesagentur für Arbeit einzureichen. Dieses Vorgehen ist notwendig um eine bundeseinheitliche Datenqualität sicherzustellen. Die aktuellen Versionen des KFB und der Anlage sind auf der Homepage der BA unter folgendem Link abrufbar:

www.arbeitsagentur.de/bildungstraeger/download-center-bildungstraeger

Bemerkung FKS: Bitte nutzen Sie nutzen Sie immer zuverlässig den aktuellen Kurzfragebogen auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit.


Informationsmöglichkeiten zur neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Seit dem 25. Mai 2018 ist die Datenschutzgrundverordnung in Kraft und dies hat bereits im Vorfeld hohe Wellen geschlagen. Strikte Regeln sollen dazu dienen, die Verarbeitung personenbezogener Daten über alle EU-Mitgliedsstaaten hinweg zu harmonisieren. Die Frist zur Implementierung der Verordnung in allen Unternehmen endete im Mai 2018

Im diesen Zusammenhang wollen wir Sie auf zwei Informationsportale der TÜV SÜD AG hinweisen, die Sie nutzen können:

  • Datenschutz-Fachportal der TÜV SÜD Akademie GmbH
  • Den Cyber Security Newsletter der TÜV SÜD Sec-IT GmbH

Datenschutz-Fachportal

Das Portal ist eine wertvolle Ressource, um sich in puncto Datenschutz mit geringem Aufwand immer auf dem neuesten Stand zu halten. Sie können sich kostenlos registrieren und 30 Tage das Portal testen.

www.tuev-sued.de/akademie-de/seminare-management/datenschutz/datenschutz-fachportal

Cyber Security Newsletter

 Sie können den Newsletter ganz bequem online lesen und gelangen so noch schneller an weiterführende Informationen.
Sollten Sie den Cyber Security Newsletter noch nicht abonniert haben, geht es hier zur kostenlosen Anmeldung:

https://www.tuev-sued.de/fokus-themen/it-security/newsletter


Kurz notiert: Aktuelles zu Standards im Bildungswesen

  • ISO 29990:2010 für weitere 5 Jahre bestätigt.
  • ISO 21001:2018 im Mai auf Englisch veröffentlicht. Die ISO 21001 ist vom Aufbau her identisch mit der ISO 9001:2015 und inhaltlich auf den Bildungsbereich zugeschnitten. Ein Vergleich der Kapitelstruktur kann in der FKS angefordert werden.
  • ISO 29993:2017 nun auch auf Deutsch erschienen. Die ISO 29993 beinhaltet Anforderungen für die Zertifizierung von einzelnen Maßnahmen
    März 2018

März 2018


Regierungsbildung der großen Koalistion abgeschlossen – der geplante Haushalt der BA für 2018 kann umgesetzt werden

Der geplante Haushalt der Bundesagentur für Arbeit 2018

Der Haushalt der BA wurde bereits Ende 2017 verabschiedet und auch für dieses Jahr steht wieder ausreichend Geld für die Arbeitsförderung zur Verfügung. Die gesamte aktive Arbeitsförderung umfasst ein Budget von 9,8 Milliarden Euro und liegt damit in etwa auf Vorjahresniveau.

Fazit FKS: Die Regierungsbildung ist endlich abgeschlossen und somit kann der bereits geplante Haushalt der BA für 2018 aktiviert werden. Die bisher eher zögerliche Umsetzung der Haushaltsplanung sollte bald vorbei sein und die Bundesagentur für Arbeit kann nun aktiv die Instrumente der Arbeitsförderung anwenden und notwendige Maßnahmen fördern.

Originaltext der BA:

Folgende Themen sind dem Verwaltungsrat und dem Vorstand der BA dabei besonders wichtig:

  • Alle Menschen sollen die Chance haben, am Arbeitsmarkt integriert zu werden und beruflich aufsteigen zu können – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Dazu trägt die BA u. a. mit präventiver Beratung, Vermittlung, Weiterbildungsförderung und beruflicher Orientierung bei.
  • Das Arbeits- und Fachkräfteangebot soll gesteigert werden. Ein wichtiger Schritt ist eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen, aber auch eine bessere Integration von Älteren und Menschen mit Behinderungen. Soweit nicht genügend Fachkräfte verfügbar sind, wird die BA auch international aktiv, um den Fachkräftebedarf zu decken.
  • Arbeitslosigkeit, die sich von Generation zu Generation überträgt, muss durchbrochen werden. Durch eine verstärkte Förderung und präventive Maßnahmen sollen möglichst viele Übertritte in Langzeitarbeitslosigkeit vermieden werden.
  • Der Haushalt bietet dazu die finanziellen Rahmenbedingungen.
  • Die wichtigsten Zahlen im Überblick: Den Einnahmen von 39,0 Milliarden Euro stehen Gesamtausgaben von 36,4 Milliarden Euro gegenüber. …
  • Die BA investiert, insbesondere in die berufliche Weiterbildung und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen:
  • Die gesamte aktive Arbeitsförderung umfasst ein Budget von 9,8 Milliarden Euro und liegt damit in etwa auf Vorjahresniveau.
  • So wird für die Förderung der beruflichen Weiterbildung ein unverändert hohes Budget von 1,7 Milliarden Euro bereitgestellt, um notwendige und sinnvolle Weiterbildung unterstützen zu können – ob für arbeitslose oder beschäftigte Menschen.
  • Das Budget für die Förderung der Teilhabe von behinderten Menschen am Arbeitsleben wird um 100 Millionen Euro auf 2,5 Milliarden Euro erhöht. …
  • Die Vorsitzende des Verwaltungsrats, Annelie Buntenbach, betonte: „Qualifizierung ist ein, wenn nicht der entscheidende Schlüssel, um die noch nicht absehbaren Entwicklungen und Folgen der Digitalisierung in der Arbeitswelt anzupacken. Auch müssen wir Menschen ermöglichen, beruflichen Aufstieg zu schaffen. Die Arbeitswelt wird komplexer, und wir sehen es als Aufgabe der BA, die Menschen hier bestmöglich zu unterstützen. Dafür brauchen wir einen Eingliederungstitel, der für möglichst viele Menschen eine gute Fort- und Weiterbildung ermöglicht - damit Arbeitslosigkeit sich nicht manifestiert und niemand am Arbeitsmarkt abgehängt wird. Deshalb ist das Budget für diese Ausgaben weiter auf hohem Niveau.“

Originaltext aus einem Newsletter der Bundesagentur für Arbeit: Weitere Informationen finden Sie unter www.arbeitsagentur.de


Informationen aus der Bundesagentur für Arbeit

Bei einer Veranstaltung im November 2017 sprachen Vertreter der Bundesagentur für Arbeit über zukünftige, wichtige Themen innerhalb der BA. Die BA beschäftigt sich 2018 im Rahmen der Arbeitsförderung mit diesen zwei Hauptthemen:

  • Integration geflüchteter Menschen
  • Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit

Integration geflüchteter Menschen
Dieses Thema ist mittlerweile im Liniengeschäft der BA angekommen und wird zunehmend zum Standardgeschäft. Die Fördermöglichkeiten bestehen und können dementsprechend angewendet werden.

Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit
Hier wurde erkannt, dass eine grundlegende Qualifizierung der beste vorbeugende Schutz gegen Langzeitarbeitslosigkeit ist und der Vorrang einer Vermittlung mittelfristig nicht immer zielführend ist. Bildungsentwöhnte Menschen müssen in die Qualifizierung gebracht werden und gelegentliche Beschäftigungen verstärken den Weg in die Langzeitarbeitslosigkeit. Der grundsätzliche Vorrang einer Arbeitsvermittlung wird zunehmend in Frage gestellt.

Fazit FKS: Bei den lokalen Arbeitsagenturen sind grundlegende Qualifizierungen und Umschulungen gefragter und werden leichter gefördert, als kurze, unspezifische Weiterbildungen. Dieser schon bestehende Trend des Förderschwerpunktes wird sich zunehmend verstärken.


Qualitätssicherung der BA– Prüfdienst für Arbeitsmarktdienstleistungen

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) überprüft regelmäßig die Qualität der von ihr geförderten Maßnahmen. So kann sie gewährleisten, dass die Ziele der Maßnahmen erreicht werden. Die BA überprüft die Qualität von Arbeitsmarktdienstleistungen und die Eignung von Trägern auf folgende Weise:

  • Fachkräfte der Agenturen für Arbeit und der Grundsicherungsstellen betreuen die Maßnahmen
  • Beobachten von Erfolgen der Maßnahmen und Träger (etwa durch Verbleibs- und Eingliederungsquoten zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach Austritt aus der Maßnahme)
  • Der Prüfdienst Arbeitsmarktdienstleistungen prüft Maßnahmen und Träger vor Ort
  • Vertrags- und Lieferantenmanagement durch die Regionalen Einkaufszentren

Die gewonnenen Erkenntnisse teilt die BA den Trägern mit, damit sie ihr Angebot verbessern können. Fallen die Erkenntnisse negativ aus, informiert die BA auch die Fachkundigen Stellen, die die jeweilige Maßnahme oder den Träger zugelassen haben.

Fazit FKS: Aus gegebenen Anlass möchten wir als FKS unsere Kunden auf die Qualitätssicherung der BA und auf den Prüfdienst hinweisen. Die Prüfgruppen melden sich kurzfristig im Vorfeld bei Ihnen an und erscheinen dann konsequent bei Ihnen, um die ausgewählte Maßnahme intensiv zu prüfen. In jüngster Zeit haben wir wiederholt Prüfgruppenberichte bekommen, die zum Teil deutliche Mängel aufwiesen. Oftmals werden die gleichen Fehler der Träger vom Prüfdienst bemängelt. Dabei können Sie sich als Träger selbst gut auf die Prüfgruppe vorbereiten und die Prüfthemen sind klar beschrieben.

Bitte verinnerlichen Sie die Schwerpunkte der Prüfthemen und setzen diese im Rahmen der ordnungsgemäßen Durchführung der Maßnahmen auch entsprechend um.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.arbeitsagentur.de/bildungstraeger/qualitaetssicherung


Kommunikationskonzept der BA

Im Dezember 2017 hat die BA ein Kommunikationskonzept für Träger der Arbeitsförderung veröffentlicht. Dieses Dokument gibt sehr gut und übersichtlich die Akteure im Zulassungsverfahren nach der AZAV wieder und beschreibt die Kommunikationswege.

Fazit FKS: Bitte lesen Sie sich das aufschlussreiche Konzept einmal durch – es lohnt sich.

Originaltext der BA:

 Ausgangslage
Bei der Zulassung von Trägern und Maßnahmen durch fachkundige Stellen gemäß §§ 176 ff. Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) in Verbindung mit der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung – Arbeitsförderung (nachfolgend: AZAV) sowie der Akkreditierung der fachkundigen Stellen durch die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH gibt es verschiedene Akteure mit unterschiedlichen Aufgaben. Mit vorliegendem Konzept, welches mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH sowie dem Beirat bei der BA (nach § 182 SGB III) abgestimmt wurde, werden die Aufgaben und Rollen aller Beteiligten verdeutlicht.

Originaltext von der Bundesagentur für Arbeit: Weitere Informationen finden Sie unter:

con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/dok_ba014946.pdf


Zusammenarbeit des Trägers mit der Arbeitsagentur und Download-Center der BA für wichtige Formulare

Mit dem Einreichen eines Kurzfragebogens bei der lokalen Arbeitsagentur werden die Träger auf die Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur hingewiesen und bestätigen ebenso diese. Die Prüfgruppen des Prüfdienstes prüfen jedes Mal diese Zusammenarbeit – und es werden oft Mängel darüber festgestellt. Daher finden Sie die Regelungen der Zusammenarbeit in nachfolgendem Dokument:

con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/dok_ba015523.pdf

Fazit FKS: Bitte lesen Sie sich diese Regelungen durch und beachten diese bei der Durchführung von Maßnahmen der Arbeitsförderung (vorwiegend FbW-Maßnahmen).

Ebenso finden Sie hier den Link zum Download-Center der BA. Hier können Sie sich die wichtigsten Dokumente herunterladen.

www.arbeitsagentur.de/bildungstraeger/download-center-bildungstraeger


Neues von der Fachkundigenstelle TMS: Umgang mit zusätzlichen Durchführungsorten

Seit Mitte 2017 achten wir als FKS darauf, dass zusätzliche Durchführungsorte auch vor Ort überprüft werden. Durch die Vorgaben der DAkkS wurden wir aufgefordert, dies so zu handhaben und müssen es entsprechend umsetzen. Mittlerweile hat sich schon etwas Routine eingestellt und mit dem Einreichen der Meldeliste vor dem stattfindenden Audit werden dann auch die zu prüfenden Durchführungsorte bestimmt.

Wir möchten Ihnen noch einmal das genaue Prozedere beschreiben:

  1. Einreichen der Meldeliste vor dem stattfindenden Audit.
  2. Bewertung der Meldeliste durch die FKS
  3. Bestimmung der Anzahl der zu prüfenden Durchführungsorte.
  4. Die konkreten Durchführungsorte werden dann von Ihrem Auditor bestimmt und geprüft.

Die Begehung und Überprüfung der Standorte hat vor Ort zu erfolgen und kann auch außerhalb des regulären Audits stattfinden. Dies planen Sie am besten mit Ihrem Auditor.

Fazit der FKS: Bitte beachten Sie den neuen Umgang mit der Begutachtung von zusätzlichen Durchführungsorten und arbeiten bei der Planung mit Ihrem Auditor zusammen.


Maßnahmen für Rehabilitanden im Bereich § 45 (MAbE) - Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme nach § 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 5 SGB III

Es gibt eine Neuerung der Förderpolitik der Bundesagentur für Arbeit: Die Bundesagentur für Arbeit ermöglicht Ihren Kunden ab dem 16.03.2018 die Teilnahme an Maßnahmen zur Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme nach § 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 5 SGB III auch im Rechtskreis SGB III, wenn die/der Teilnehmende dem Personenkreis nach § 116 Abs. 1 SGB III (Rehabilitanden) angehört. Bislang waren diese Maßnahmen spezifisch für Teilnehmende aus dem Rechtskreis SGB II vorgesehen. Künftig können entsprechende Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheine (AVGS) mit dieser Zielrichtung auch für Rehabilitanden aushändigt werden, wenn vorher ein entsprechender Förderbedarf festgestellt wurde.

In diesem Zusammenhang wurden der Kurzfragebogen für zugelassene Maßnahmen sowie die dazugehörige Anlage für Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach § 45 SGB III durch die BA aktualisiert. Die Verwendung des jeweils aktuellsten Vordruckes durch die Träger ist im Rahmen der Zusammenarbeit mit der BA erforderlich.

Die Meldeliste der Fachkundigenstelle TÜV SÜD für die Maßnahmen ist erstmal weiterhin gültig. Das Template enthält noch die bisherige (veraltete) Formulierung, ist aber bereits auch für die o.g. Änderungen gültig.

Fazit der FKS: Mit der Erweiterung der Fördermöglichkeit können zukünftig Maßnahmen zur Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme auch Rehabilitanden zugänglich gemacht werden. Dies bietet Ihnen eine weitere, sinnvolle Möglichkeit in der Arbeit mit dieser Personengruppe.

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