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Prüfung und Zertifizierung von Drohnen

Während Drohnen bereits seit Jahren im Militär oder für die öffentliche Sicherheit eingesetzt werden, drängen die unbemannten Flugzeugsysteme, auch Unmanned Aircraft Systems (kurz: UAS) genannt, nun immer mehr in den Bereich der privaten und kommerziellen Nutzung. Bis zum Jahr 2020 soll der erwirtschaftete Umsatz die Marke von 11,2 Milliarden US-Dollar übersteigen. Damit tut sich für Drohnenhersteller ein hochinteressanter Markt auf, der im Moment allerdings einem starken Wandel und damit immer neuen Reglementierungen unterliegt.

 

Warum ist die Prüfung von Drohnen wichtig?

Ob das kleine Spielzeug für Kinder und Hobbypiloten oder das hochkomplexe Flugzeug, welches in militärischen Operationen Tausende von Kilometern zurücklegt: Hierbei handelt es sich um Drohnen, sogenannte unbemannte Flugzeugsysteme, die sich bisher mehr oder weniger frei im Luftraum bewegen können. Dies ist mit gewissen Risiken verbunden: Zusammenstöße mit Passagierflugzeugen, die Verletzung der Privatsphäre durch Kameras, abstürzende Drohnen, die Menschen verletzen können, etc.

Die Bedenken bei der Nutzung von Drohnen umfassen verschiedene Aspekte:

  • Flugsicherheit
  • Öffentliche Sicherheit
  • Gerätesicherheit
  • Spielzeugsicherheit
  • Schutz der Privatsphäre

Keine gemeinsame Flughöhe innerhalb der Europäischen Union

Hinzu kommt, dass das derzeit geltende EU-Recht für Drohnen uneinheitlich ist. Die EASA (European Aviation Safety Agency) hat eine neue „Grundverordnung“ vorgeschlagen, die derzeit vom Europäischen Rat, von der EU-Kommission und dem EU-Parlament diskutiert und frühestens 2020 umgesetzt wird. Sie soll zur Harmonisierung des Rechtsrahmens beitragen und die Nutzung von Drohnen sicherer machen.

Verordnung für die Bundesrepublik

In Deutschland fallen ferngesteuerte Luftfahrtsysteme unter die Bestimmungen der nationalen Rechtsvorschriften des Flugverkehrs. Die Nutzung von Drohnen wurde nun durch die vom Bundesverkehrsministerium herausgegebene „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ ganz neu geregelt. Damit gelten zumindest in Deutschland einheitliche Regeln für den Betrieb und Vertrieb von Drohnen. Für Hersteller ist die Regelung zur Spielzeugkennzeichnung hervorzuheben:

Als Spielzeug deklarierte Drohnen müssen eindeutig für die Nutzung durch Kinder unter 14 Jahren vorgesehen sein und dürfen
keine Geräte zur Aufnahme von Videos, Fotos oder Tonaufzeichnungen enthalten.

Daneben sind für Drohnen alle derzeit geltenden EU-Richtlinien und -Verordnungen gültig, u.a. die

Unsere Dienstleistungen

Wir prüfen Ihre Drohne gemäß dem Stand der Technik. Unser zertifizierfähiges Prüfprogramm enthält mechanische, elektrische,  chemische und funktionale Anforderungen aus einer Vielzahl bereits existierender Normen. Des Weiteren sind im Prüfprogramm auch die Anforderungen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) sowie die TÜV SÜD-eigenen Prüfkriterien berücksichtigt.

Bei einem positiven Prüfergebnis kann auch eine Zertifizierung erfolgen.

Wissenswert

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