Wählen Sie ein anderes Land, um sich über die Services vor Ort zu informieren

//Land auswählen

Japan Chemical Substances Control Law

Import chemischer Stoffe in Japan

Importeure und Hersteller chemischer Stoffe müssen in Japan die Vorschriften des "Japan Chemical Substances Control Law" (CSCL) erfüllen. Diese ähneln den Importverpflichtungen für Stoffe in die EU gemäß REACH. Pro importiertem Stoff gilt auch für die Anmeldung nach CSCL die gleiche Mengenschwelle von1 t/a. Wer einen Stoff ab 1 t/a nach Japan importiert, muss diesen gemäß den Datenanforderungen des CSCL anmelden.

Anders als bei REACH ist bei Importmengen unter 1 t/a eine sog. Niedrigmengenanmeldung (Low Volume Exemption = LVE) erforderlich.

Ziel des japanischen CSCL ist "vor der Herstellung oder dem Import zu beurteilen, ob ein neuer chemischer Stoff Eigenschaften wie Persistenz aufweist sowie die notwendigen Vorschriften zu implementieren, um Kontamination der Umwelt durch chemische Stoffe zu verhindern, Risiken für die menschliche Gesundheit zu vermeiden als auch negative Auswirkungen auf die Bevölkerung und/oder Flora und Fauna zu vermeiden."

Das CSCL bezieht sich auf allgemeine chemische Stoffe, analog zur Definition in REACH Art. 3 (1). Stoffe, die anderen mindestens gleich strengen Gesetzen unterliegen (z. B. Nahrungsmittel, Nahrungsmittelzusatzstoffe, Pharmazeutika, Kosmetika, landwirtschaftliche Chemikalien, Düngemittel) unterliegen nicht dem CSCL.

 

Hauptpflichten für Importeure

  • Um die Erlaubnis vor der Herstellung oder dem Import zu erhalten, müssen Importeure die Anmeldung eines neuen Stoffes bei drei zuständige Behörden einreichen:
    - METI (Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie)
    - MHLW (Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales)
    - MOE (Ministerium für Umwelt)
  • Nach Eingang von Anmeldeberichten wählen die Behörden diejenigen prioritären Stoffe aus, die einer detaillierten Bewertung unterzogen werden. Die Hersteller und Importeure werden aufgefordert Informationen zu Art und Grad des Risikos einzureichen. Die Auswirkungen der Stoffe auf die menschliche Gesundheit usw. werden bewertet und eingestuft.
  • Basierend auf diesen Ergebnissen werden die Herstellung und Verwendung der gefährlichen Stoffe als auch von Erzeugnissen, die diese gefährlichen Stoffe enthalten, beschränkt.
  • Firmen, die solche Stoffe, einschließlich Altstoffe, herstellen oder importieren, sind verpflichtet die Mengen und Verwendungen für jedes Haushaltsjahr zu melden.
  • Chemische Stoffe, die gemäß dem Inhalt der Anmeldungen und dem vorhandenem Kenntnisstand über ihre gefährlichen Eigenschaften eine höhere Dringlichkeit in der Gefährdungsabschätzung haben, werden als "Priority Assessment Chemical Substances" (PACs) bezeichnet.
  • Hersteller und Importeure dieser PACs müssen Informationen über die gefährlichen Stoffeigenschaften einreichen. Firmen, die PACs verwenden, müssen deren Verwendungen berichten.
  • Diejenigen PACs, die als Ergebnis der Informationszusammenstellung und der Risikoabschätzung als risikobehaftet hinsichtlich Auswirkungen auf Menschen oder Flora und Fauna angesehen werden, unterliegen dann Vorschriften zu Herstellung und Verwendung.
  • Um Kontamination der Umwelt durch die genannten Stoffe zu verhindern, verlangt das CSCL, dass Unternehmen, die mit ihnen umgehen sich an bestimmte Risikomanagementmaßnahmen halten und sie beim Inverkehrbringen vorschriftsmäßig kennzeichnen.

 

Unsere Services

  • Recherche und Bestätigung, ob ein Stoff neu in Japan ist
  • Feststellung, ob ein Stoff in Japan angemeldet werden muss
  • Testplanung gemäß CSCL
  • Datenbeschaffung und Evaluierung verfügbarer Daten. Endberichte gemäß GLP unter OECD-Richtlinien sind erforderlich.
  • Erstellung und Einreichung der Anmeldedokumente in japanischer Sprache.
  • Erstellung von Sicherheitsdatenblättern (SDB) gemäß den aktuellen Japanischen Industrie-Standard (JIS) und japanischen Gesetzen.

Wie können wir Ihnen helfen?

WORLDWIDE

Global

Americas

Asia

Europe

Middle East and Africa