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TÜV SÜD gewinnt den Sustainable Supply Award 2023

BME Business Awards 2023 

20. Oktober 2023

München. Die TÜV SÜD AG hat mit dem Konzernbereich Einkauf den Sustainable Supply Award 2023 des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) gewonnen. Laut Jury erhält das Unternehmen die Auszeichnung für das innovative und umfassende Konzept und die Umsetzung einer nachhaltigen Umorganisation der Einkaufsorganisation und -prozesse und für dessen Umsetzung. Damit wird vorbildhaft gezeigt, wie die Transformation der Einkaufsorganisation und der -prozesse innerhalb eines Unternehmens über globale Lieferketten hin zu deutlich mehr Nachhaltigkeit ausgerichtet werden kann.

 TÜV SÜD's Purchasing Division with the Sustainable Supply Award 2023 of the German  Association of Materials Management, Purchasing and Logistics (BME). From left to right: Dietmar  Hauser, Chief Procurement Officer TÜV SÜD AG, Anna Tillmann, Global Commodity Manager, Dennis  Schütte, Global Supplier Manager and Thomas Sjöberg, Service Line Manager Purchasing Germany.„Dem Konzernbereich Einkauf der TÜV SÜD AG ist es mit diesem innovativen und selbst umgesetzten Projekt gelungen, ein umfassendes Verständnis für das Thema Nachhaltigkeit in der Lieferkette aufzubauen und umzusetzen. Gleichzeitig wurde im Unternehmen Transparenz und Wertigkeit für das Thema geschaffen“, freut sich Dietmar Hauser, Chief Procurement Officer der TÜV SÜD AG. „Wir sind besonders stolz auf das Projekt, weil es von uns als Einkaufsorganisation global initiiert und fast ausschließlich mit internen Mitteln und Mitarbeitenden umgesetzt wurde.“

Ganzheitlicher und langfristiger Ansatz

Aus der Unternehmensstrategie und den Nachhaltigkeitszielen des Konzerns wurden messbare Nachhaltigkeits-KPIs mit jährlich steigenden Ambitionsleveln für den Einkauf abgeleitet. Auch die Organisationsstruktur im globalen Einkauf wurde implementiert, um das Thema Nachhaltigkeit harmonisiert voranzutreiben. Ein zentrales Element waren die Einführung eines TÜV SÜD Supplier Code of Conduct und eines harmonisierten Prozesses zur Integration von Nachhaltigkeitsaspekten und ESG-Anforderungen im gesamten Lieferantenlebenszyklus.

Erfolgsfaktor: Einbeziehung von internen und externen Interessenten 

Eine Herausforderung bei der Umsetzung war das heterogene Einkaufsportfolio des Unternehmens mit etwa 10.000 Lieferanten weltweit und teilweise geringem Einkaufsvolumen pro Lieferant. Hier sollte mit einem gezielten Lieferantenmanagement sichergestellt werden, dass auch kleine und mittlere Lieferanten nachhaltige Standards einhalten bzw. entwickeln. Ein Schlüsselfaktor für den Erfolg war nach Aussage von Dietmar Hauser die enge Abstimmung mit den internen Stakeholdern. Durch integrierte und vor allem digitalisierte Prozesse mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz und die Bereitstellung von Ressourcen wurde Einkauf und seiner Lieferkette das entsprechende Know-how zum Thema Nachhaltigkeit aufgebaut. Dabei wurde sichergestellt, dass alle Mitarbeitenden im Einkauf und in den Fachabteilungen ein einheitliches Verständnis für die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens entwickeln. 

Kompetenzen und Lösungen wurden intern aufgebaut

Beim Aufbau der Nachhaltigkeitsstrategie setzte der Einkauf auf eine intern entwickelte Lösung, um Know-how im Unternehmen selbst aufzubauen. Dafür wurden erste KPIs mit jährlich angepasster Zielgröße bis 2026 definiert. Die erste konkrete Maßnahme war die Erarbeitung und weltweite Implementierung eines Supplier Code of Conduct. Weiterhin wurde ein jahresübergreifender Aktionsplan aufgestellt, mit dem Nachhaltigkeitsziele langfristig festgelegt und strukturiert werden. Der Plan ermöglicht die Priorisierung von Nachhaltigkeitsinitiativen und Ressourcen sowie die unterjährige Steuerung des operativen Geschäfts im Einkauf. Gleichzeitig wurde den Einkaufsleitern der Shared Service Organisation die Verantwortung zur Umsetzung der Ziele in ihren Bereichen zugewiesen und über KPIs nachgehalt, die in den Jahreszielen verankert sind.

Verbesserungen durch kontinuierliche Überwachung 

Zur Überwachung der gesetzten Standards wurde ein Risikomanagementsystem etabliert, das Risikoanalyse, -bewertung, -reporting und -überwachung leistet. Das bestehende Einkaufshandbuch, die Einkaufsrichtlinien und die Vertragsvorlagen wurden im Hinblick auf das Thema Nachhaltigkeit weiterentwickelt. Außerdem wurde ein Sharepoint-System etabliert, in dem alle Aktivitäten und Informationen gebündelt, dokumentiert und somit von allen Mitarbeitenden weltweit abrufbar sind. Dashboards geben einen Überblick über die Fortschritte der nachhaltigen Aktivitäten. Sie zeigen alle relevanten KPIs und Kennzahlen und gewährleisten dadurch eine Messung der Zielerreichung sowie die Information der Stakeholder.  

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Pressekontakt: Heidi Atzler

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