Verbrauchertipp: Fleischlose Ersatzprodukte

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Verbrauchertipp: Fleischlose Ersatzprodukte

Ressourcenschonend und gesund: Eine Ernährung, die weniger auf tierische Lebensmittel setzt, dient sowohl dem eigenen Wohlbefinden als auch dem Umweltschutz und der Nachhaltigkeit. Was steckt in den pflanzenbasierten Alternativen? TÜV SÜD gibt einen Überblick.

Milchersatz-Drinks, vegane Fleisch- und Wurstalternativen, tierfreie Fischstäbchen – pflanzenbasierte Lebensmittel liegen derzeit voll im Trend: Vegetarische Restaurants erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, und auch in Supermärkten wächst das Angebot an fleischlosen Alternativen mit jedem Tag. Den Anfang machten Sojadrinks in den 1970er-Jahren, jetzt gibt es etwa Milchersatz-Produkte aus Hülsenfrüchten, Mandeln oder Getreide. Burger-Patties auf pflanzlicher Basis haben in den letzten zehn Jahren ebenfalls ihren Durchbruch geschafft, und heute sind sogar Nachahmungen für Fisch, Meeresfrüchte, Kaviar, Ei und Sahne verfügbar. Die Hersteller entwickelten die unterschiedlichsten Produkte und Warenkategorien auf Pflanzenbasis – und ein Ende ist nicht in Sicht. Allerdings tun sie sich nicht immer ganz leicht, tierische Eiweiße durch pflanzliche Rohstoffe zu ersetzen. Deshalb greifen sie zu anderen Zutaten und Zusatzstoffen, um bestimmte Produkteigenschaften auszugleichen. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick.

Ersatzprodukte: Beispiele für Produktvarianten, Rohstoffe und Zutaten

Verbrauchertipp: Fleischlose Ersatzprodukte

Nachhaltigkeit

Die neue Vielfalt an (Ersatz-)Produkten punktet vor allem durch bessere Klimabilanzen gegenüber ihren tierischen Pendants. Allerdings: Der Preis dafür ist eine lange Zutatenliste. „Um die natürlichen Vorbilder für Milch, Fleisch und andere tierische Lebensmittel auch in Geschmack, Geruch, Aussehen und Verarbeitungseigenschaften nachzuahmen, braucht es viel technologischen Aufwand“, erklärt TÜV SÜD-Experte Dr. Andreas Daxenberger. Die etwas geringere ernährungsphysiologische Wertigkeit der pflanzlichen Eiweiße spielt bei ausreichender Eiweißversorgung wie in unserer Weltgegend bei den meisten Menschen hingegen keine Rolle.

Kennzeichnung

Für Ersatzprodukte gelten spezielle Regelungen, um eine Irreführung unter Verbraucherinnen und Verbrauchern zu vermeiden. So dürfen pflanzliche Produkte seit 2017 nicht mehr unter Bezeichnungen wie „Milch“, „Rahm“, „Butter“, „Käse“, „Molke“, „Buttermilch“ oder „Joghurt“ vermarktet werden. Die Deutsche Lebensmittelbuchkommission gab zudem im Jahr 2018 Leitsätze für vegane und vegetarische Lebensmittel mit Ähnlichkeit zu tierischen Lebensmitteln heraus. Diese regeln zum Beispiel die Begriffe, Namen oder Aufmachungen der Produkte.

In den meisten Supermärkten stehen die pflanzenbasierten Ersatzprodukte in eigens dafür vorgesehenen Regalen. Wichtig bleibt, dass Verbraucher sich das Zutatenverzeichnis genau ansehen. Die Allergen-Kennzeichnungsvorschriften gelten wie für alle anderen Lebensmittel auch, da pflanzliche Alternativen natürlich ebenfalls Reaktionen bei Allergikern auslösen können: So enthält mancher Drink, der Milch ähneln soll, beispielsweise Mandeln, ein Bratling möglicherweise Lupine oder ein Wurstprodukt eben Soja oder Sojalecithin. Bei Unklarheiten über Allergene und die allgemeine Kennzeichnung der Lebensmittel hilft oft eine Rückfrage beim Hersteller.


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