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Newsletter der Ärztlichen Stelle Hessen

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Die behördlichen Zuständigkeiten für Röntgenstrahlenschutz, Nuklearmedizin und Strahlentherapie in Hessen werden zum 01.01.2022 im Umweltressort zusammengeführt

 

Die Hessische Landesregierung hat entschieden, die bislang getrennten behördlichen Zuständigkeiten für Röntgenstrahlenschutz (Sozialressort), Nuklearmedizin, Strahlentherapie und andere Strahlenschutzthemen (Umweltressort) zum 01.01.2022 zusammenzuführen.
Unberührt bleiben die Aufgaben der Ärztlichen und Zahnärztlichen Stelle Hessen im Bereich Qualitätssicherung in der Medizin.
Oberste Landesbehörde in allen Strahlenschutzbelangen ist künftig das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Wiesbaden.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:


Einordnungshilfe zur Sachverständigenprüfrichtlinie

Insb. mobile C-Bögen verfügen über sehr unterschiedliche Voraussetzungen, so dass nicht jedes Gerät für alle Anwendungsbereiche geeignet ist.

Nach Tabelle E.5a und E.5b der SV-RL wurden Mindestanforderungen für die jeweiligen Anwendungsbereiche festgelegt. Der Sachverständige soll zusammen mit den Strahlenanwendern eine Zuordnung auf Basis des Untersuchungsspektrums vornehmen.

Die Einordnungshilfe beinhaltet
- Beispiele für Untersuchungsarten der jeweiligen Anwendungsbereiche
- eine Legende zu Abkürzungen und Erläuterungen medizinischer Bezeichnungen von Untersuchungs-arten
- eine systematisierte Abfrage zur Zuordnung der Untersuchungsarten zum jeweiligen Anwendungsbereich der SV-RL

Damit werden die erforderliche Kommunikation zwischen Sachverständigen und fachkundigen Arzt oder die Entscheidung bei Neuanschaffung / Ausschreibung eines Gerätes unterstützt.
Sie richtet sich insb. an Sachverständige, Ärzte, MPE und Medizintechnik der Institutionen, Industrievertreter sowie an Behörden und Ärztliche Stellen.

Hier finden Sie den Link Einordnungshilfe zur SV-RL:

Hier finden Sie den Link zur Sachverständigenprüfrichtlinie vom 07.06.2021:


Änderung des Strahlenschutzgesetzes 2021

Das geänderte Strahlenschutzgesetz wurde am 05.06.2021 veröffentlicht, z.B. sind nach § 85 StrlSchG Aufzeichnungen zur Anwendung von ionisierender Strahlung oder radioaktiver Stoffe am Menschen unverzüglich anzufertigen.

In der Begründung des Bundesrates vom 12.02.21 wird zur unverzüglichen Dokumentation aufgeführt, dass die Angabe sich auf den frühestmöglichen Zeitpunkt bezieht.

 

Zur rechtfertigenden Indikation soll jetzt auch der Zeitpunkt der Indikationsstellung dokumentiert werden. Wie eine praktikable Umsetzung aussehen kann, ist für mehrere Anwendungsbereiche noch offen und sollte ein Thema bei den Richtlinienaktualisierungen sein.

Eine Überschreitung der DRW sowie die Gründe dieser Überschreitung sollen aufgezeichnet werden. Auch hier bestehen Fragen zur praktischen Umsetzung.

Bereits im Schreiben des BMU vom 22.01.2020 zur Aufzeichnungspflicht nach § 85 StrlSchG wurde ausgeführt, dass das Grundprinzip der DRW für ein Kollektiv von mindestens 10 gleichen Untersuchungen zur Einhaltung der DRW gilt, bei dem der Mittelwert nicht überschritten werden soll.

Weitere Information zum StrlSchG 2021 finden Sie hier:

Weitere Information zu Änderungen StrlSchG (ersichtlich) in der Synapse finden Sie hier:

 

Hier finden Sie die Stellungnahme des Bundesrates 12.02.201:

Hier finden Sie die Information des BMU zur Aufzeichnungspflicht bei Überschreitung der DRW: 


FAQ zur Anwendung der DIN 6868-4-2021-03

 

Konstanzprüfung an medizinischen Röntgeneinrichtungen bei Projektionsradiographie mit digitalen Bildempfänger-Systemen und Durchleuchtung

 

Die DIN 6868-4-2021-03 beinhaltet die Konstanz-prüfung an Durchleuchtungsgeräten einschl. DSA und DVT und ersetzt auch die Konstanzprüfung in der Projektionsradiografie nach DIN 6868-13.
Die Norm wurde im Oktober 2020 erstmals veröffentlicht, im März 2021 redaktionell überarbeitet und ist seit April 2021 für Abnahmeprüfungen verpflichtend anzuwenden. Bei Teilabnahmeprüfungen dürfen die vorherigen Normen noch angewandt werden.

Für Durchleuchtung und Projektionsradiografie ist jetzt der Prüfkörper nach DIN 6868-150 anzuwenden, für den Bereich der Durchleuchtung darf jedoch auch der vorherige Prüfkörper nach DIN 6868-4-2007-10 weiterverwendet werden.

 

Es wurden z.B. sinnvolle Prüfkenngrößen wie DFP und die Dokumentation der kV und mA bzw. mAs mit aufgenommen.

Für den Bereich der Durchleuchtung wurde der Aufwand deutlich reduziert, es ist für Detektoren in jedem Modus nur noch 1 Konstanzprüfung mit einem Referenzformat zu erstellen, an Bildverstärker-systemen ist zusätzlich die Dosis im kleinsten (ggf. kleinstmögliche) Format zu prüfen.

Häufige Fragen (FAQ) finden Sie im Anhang: 


DIN 6868-4
Übersicht zu alten und neuen Anforderungen

Im Rahmen eines Praktikums (Studentin der THM) wurden detaillierte Übersichten zu alten und neuen Anforderungen nach DIN 6868-4 und DIN 6868-13 erstellt. Diese finden Sie im Anhang.

Hier finden Sie den Vergleich DIN 6868-4 alt und neu:

Hier finden Sie den Vergleich DIN 6868-4 mit DIN 6868-13:

 

 

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