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Newsletter der Ärztlichen Stelle Hessen

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Bekanntmachung der aktualisierten diagnostischen Referenzwerte für nuklearmedizinische Untersuchungen im Bundesanzeiger vom 6.7.2021

 

 

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat mit dem Bundesanzeiger Banz 06.07.2021 B4 neue diagnostische Referenzwerte für die Nuklearmedizin bekannt gemacht.

 

Einige Untersuchungen werden nun nicht mehr berücksichtigt, da (wenn überhaupt) sie nur selten durchgeführt werden und durch andere, dosisärmere Untersuchungen ersetzt werden können. Andere, nun häufig durchgeführte Untersuchungsarten, wie z. B. die Sentinel-Lymphnode-Szintigraphie kommen hinzu. Den Empfehlungen der ICRP folgend, wird für einige ausgewählte Untersuchungen der DRW als Aktivität pro Körpergewicht angegeben.

 

CTDIvol für PET/CT und SPECT/CT

Es wurden DRW für auxiliäre CT-Untersuchungen, die zur Schwächungskorrektur und/oder anatomischen Koregistrierung bei Hybriduntersuchungen an PET/CT und SPECT/CT-Systemen durchgeführt werden, festgelegt.

 

Aspekte zu Niedrigdosis PET/CT und SPECT/CT (ÄSH):

Die meisten PET/CT und moderne SPECT/CT im Niedrigdosisbereich (auch im Dosisbereich dieser DRW und teilweise darunter) können diagnostisch auswertbare Bilder insbesondere im Hochkontrast erstellen (z.B. zur Beurteilung von Knochenmetastasen). Daher sollen auch Schwächungs-CTs, die ggf. diagnostisch relevante Informationen beinhalten könnten, mit geeignetem Kernel rekonstruiert, archiviert und befundet werden.

 

Hier finden Sie weitere Informationen:

  

Radiation Protection NO 195

 

European Study on Clinical Diagnostic Reference Levels for X-ray Medical Imaging

Veröffentlicht: 17.02.2021

 

ISSN 2315-2826

 

Fast alle Länder haben in Umsetzung der Richtlinie 2013/59 Euratom Diagnostische Referenzwerte eingeführt und die meisten Länder berichten über die Implementierung relativ aktueller DRWs (mit Revisionssystemen).

 

Es besteht jedoch z. B. noch Bedarf zur Entwicklung von Leitlinien für die Festlegung von DRWs, auch auf Grundlage klinischer Indikationen und der Definition von Standardprotokollen. Für häufige Fragestellungen sollten praktische Checklisten bereitgestellt werden, die bei der Einhaltung der Vorschriften helfen.

 

Es sollte auch ein System für die Bewertung (Kriterien) der Bildqualität in Bezug zu Indikationen vorhanden sein (fragestellungsabhängige Dosis und Bildqualität) sowie eine Vereinheitlichung der Terminologie erreicht werden. 

  

Weitere Informationen finden Sie hier:  

 


Leitfaden zur Einweisung und Schulung medizinischen Personals in die sachgerechte Handhabung von Geräten der Radiologie und Nuklearmedizin - Vorhaben 3617S42444

 

Lenzen, Eßeling, Strauß, Stamm

 

Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)

11.02.2021

 

Eine fachgerechte Einweisung in die Handhabung und die Besonderheiten eines radiologischen Gerätes stellt die Basis für einen optimalen klinischen Einsatz unter Ausnutzung aller Potentiale des Gerätes dar und erhöht die Sicherheit von Patienten und Personal.

 

Konkret kann eine qualifizierte Einweisung die Strahlenexposition von Patienten und Personal verringern, die Bildqualität verbessern sowie Arbeitsprozesse erleichtern und verkürzen.

 

Der Leitfaden soll als Checkliste für alle beteiligten Gruppen dienen, um den Erfolg der Einweisung zu erhöhen. Zudem benennt ein modalitätenspezifischer Gegenstandskatalog die Mindestinhalte einer Einweisung für die Gerätetypen CT, Angiographiegerät und PET/CT. 

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

 


 

Leitfaden der APT "Exposition von Betreuungs- und Begleitpersonen"

 

Stand 20.04.2021

 

Nach StrlSchV §122 und 124 sind Betreuungs- und Begleitpersonen vor dem Betreten des Kontrollbereichs über mögliche Gefahren aufzuklären und deren Exposition zu beschränken. Zudem sollen geeignete schriftliche Hinweise angeboten und auf Wunsch ausgehändigt werden. Die APT hat einen Leitfaden zum Umgang mit Betreuungs- und Begleitpersonen verfasst und durch ein Merkblatt zur Information der betroffenen Personen ergänzt. Im Anhang finden sich zudem die relevanten Paragraphen aus der StrlSchV.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

 

Richtlinienmodul zur StrlSchV „Erforderliche Fachkunden im Strahlenschutz für Medizinphysik-Experten (MPE)“ – Anforderungen an den Erwerb

01.02.2021

Erforderliche Fachkunden im Strahlenschutz für den Medizinphysik-Experten können auf folgenden Anwendungsgebieten erlangt werden:

 

  • Strahlentherapie (umfasst Teletherapie, Brachytherapie, Röntgentherapie und ggf. zusätzlich Partikeltherapie)

  • Nuklearmedizin (umfasst Diagnostik und Therapie)

  • Röntgendiagnostik (umfasst planare Röntgenaufnahmen, Computertomographie (CT), Digitale Volumentomographie (DVT), Interventionelle Radiologie und Durchleuchtung).

 

Die Fachkunde für die oder den MPE beinhaltet

 

  • eine geeignete Ausbildung für das jeweilige Anwendungsgebiet,

  • die praktische Erfahrung (Sachkunde) sowie

  • die erfolgreiche Teilnahme an von der zuständigen Stelle anerkannten Kursen im Strahlenschutz.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

  


Erfahrungsberichte der Ärztlichen Stelle Hessen für den Bereich der Radiologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin 2020

 

 

Die Erfahrungsberichte der Ärztlichen Stelle Hessen für den Bereich der Radiologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin für 2020 wurden veröffentlicht.

 

Hier finden Sie den Erfahrungsbericht der ÄSH Radiologie:

 

Hier finden Sie den Erfahrungsbericht der ÄSH Teil I (Nuklearmedizin):

 

Hier finden Sie den Erfahrungsbericht der ÄSH Teil II (Strahlentherapie und Röntgentherapie):

 

 

   

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