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Überprüfung des Geschwindigkeitsmessers & des Fahrtschreibers & des Geschwindigkeitsbegrenzers

EU-Richtlinien und EU-Verordnungen, welche durch das Kraftfahrgesetz (KFG) 1967 in Österreich umgesetzt werden, schreiben die Prüfung von, Geschwindigkeitsmessern, Fahrtschreibern, EG-Kontrollgeräten, für die Initialisierung und Kalibrierung von digitalen Kontrollgeräten (Digitaltacho, Smarttacho), sowie den Einbau und die Überprüfung von Geschwindigkeitsbegrenzern für bestimmte Fahrzeugarten vor.

So müssen z.B. Kraftfahrzeuge mit einer Bauartgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h und Motorfahrräder mit einem geeigneten Geschwindigkeitsmesser ausgerüstet sein.

Gemäß §24 KFG 1967 müssen Lastkraftwagen und Sattelzugfahrzeuge mit einem Eigengewicht von mehr als 3,5 Tonnen und Omnibusse mit einem geeigneten Fahrtschreiber und Wegstreckenmesser ausgerüstet sein.

Es gibt auch einige Ausnahmen, so sind Lastkraftwagen und Sattelzugfahrzeuge die zur Verwendung im Bereich des öffentlichen Sicherheitsdienstes bestimmt sind, sowie Heereskraftwagen, Mannschaftstransportfahrzeuge und Wasserwerfer die zur Verwendung im Bereich des öffentlichen Sicherheitsdienstes und der Zollwache bestimmt sind, sowie Heeresmannschaftstransporte, Feuerwehrfahrzeuge und Mannschaftsfahrzeuge die ausschließlich oder vorwiegend zur Verwendung für Feuerwehren bestimmt sind, von den Bestimmungen ausgenommen.

Ein EG-Kontrollgerät, Digitaltacho, Smarttacho ersetzt den Fahrtschreiber. Fällt das Fahrzeug unter bestimmte Ausnahmen, so muss der Fahrtschreiber, das Kontrollgerät lediglich zum Zwecke der Geschwindigkeitskontrolle verwendet werden.

Der § 24a KFG 1967 regelt die Vorschriften für den Einbau und die Überprüfung von Geschwindigkeitsbegrenzern. Fahrzeuge der Klassen M2, M3, N2 und N3 jeweils mit einer Bauartgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h sowie von solchen Fahrzeugen abgeleitete Gelenkkraftfahrzeuge, Spezialkraftwagen und selbstfahrende Arbeitsmaschinen müssen mit geeigneten Geschwindigkeitsbegrenzern ausgerüstet sein, die die Höchstgeschwindigkeit auf einen bestimmten Wert begrenzen. Bei Fahrzeugen der Klassen M2 und M3 muss der Geschwindigkeitsbegrenzer so eingestellt sein, dass eine Geschwindigkeit von 100 km/h nicht überschritten werden kann. Bei den anderen Fahrzeugen muss der Geschwindigkeitsbegrenzer so eingestellt sein, dass eine Geschwindigkeit von 90 km/h nicht überschritten werden kann.

Es gibt auch einige Ausnahmen, so sind Heeresfahrzeuge, Kraftfahrzeuge zur Verwendung im öffentlichen Sicherheitsdienst oder der Zollwache, Kraftfahrzeuge die ausschließlich oder vorwiegend zur Verwendung von Feuerwehren bestimmt sind, Kraftfahrzeuge die für wissenschaftliche Versuchszwecke auf der Straße eingesetzt werden, Kraftfahrzeuge die eine öffentliche Dienstleistung ausschließlich in geschlossenen Ortschaften erbringen, Omnibusse mit einer Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 100 km/h, LKW und Sattelzugfahrzeuge mit einer Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 90 km/h von den Bestimmungen ausgenommen.

Selbstverständlich führen wir nach Terminvereinbarung die Überprüfungen von Geschwindigkeitsmesser, Fahrtschreiber, EG-Kontrollgerät, Digitaltacho, Geschwindigkeitsbegrenzer, einzeln oder auch im Zuge der §57a Überprüfung an allen unseren Prüfstellen für Sie durch.

 

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